

   

                 S o l a r D e s i g n   P L A T I N U M



              U s e r F o r u m    -    D e r   I n h a l t

     


                Ritter vom jagenden Falken   .  Seite  2
                Risky Woods   .  .  .  .  .  .  Seite  6
                Epson Stylus 800+   .  .  .  .  Seite  9
                Wacky Weels   .  .  .  .  .  .  Seite 12
                Deutschland war in Afrika .  .  Seite 15
                Earth Dawn .  .  .  .  .  .  .  Seite 23
                Vectors Shareware!  .  .  .  .  Seite 26          


  


                  Wilfried, Ritter vom Jagenden Falken
               
                               IV. Teil
  
 Philipp merkt bald, da das Reisen keineswegs so angenehm ist, wie er
 dachte. Staub steigt unter den Hufen der Pferde empor und nimmt Sicht und
 Atem. Stechmcken und andere Insekten schwirren ihm und den anderen
 Reitern stndig um den Kopf, setzen sich auf den Nacken und saugen Blut.
 Mehr als einmal schlgt Philipp eine Stechmcke tot. Aber es hat den
 Anschein, da fr jede gettete Mcke drei Neue kommen.
 Erbarmungslos prasselt die Sonne auf den Reiterzug hernieder und saugt
 jedem Einzelnen den letzten Tropfen Schwei aus den Poren. Nach ein paar
 Stunden haben die Reiter ein Gefhl in der Kehle, als htten sie
 glhenden Sand im Hals. Die Pferde verfallen fast von allein in ein
 schnelleres Tempo, als sie die Nhe von Wasser wahrnehmen. Bereits eine
 Minute spter klettern die Reiter von ihren Pferden und strzen sich auf
 das khle Na eines Baches. Auch Philipp will zum Ufer des Baches rennen,
 als er von Wilfried aufgehalten wird:
 "Erst die Pferde."
 "Sind dir die Pferde wichtiger, als ein Mensch?"
 "Nein, aber die Pferde mssen uns tragen und leiden deshalb mehr unter der
  Hitze der Sonne, als wir. La` erst sie trinken, desto schneller erholen
  sie sich. Du als Reiter kannst dich auf ihrem Rcken ausruhen."
 Wilfried fhrt die beiden Hengste zum Wasser und lt sie trinken, whrend
 Philipp die beiden Stuten zum Wasser bringt. In langen Zgen trinken die
 Tiere das klare Wasser. Wilfried holt einen ledernen Sack vom Packsattel,
 fllt ihn mit Wasser und verstaut ihn dann wieder unter den anderen Sachen.
 Erst dann schpft er mit einer Schale Wasser und trinkt.
 Herzog Wilhelm sitzt auf einem Stein und hlt eine Schale in der Hand, die
 ihm von einem Knappen gebracht wurde. Die anderen hohen Herren tun es ihm
 nach. Nur die `kleinen` Ritter hngen noch immer den Kopf voran ber dem
 Bach und saufen, als gelte es den Bach auszutrinken.
 Die hohen Herren amsieren sich prchtig ber das Verhalten der
 niedrigeren Ritter. Besonders Graf deBussy lacht ausgiebig ber deren
 unstandesgemes Auftreten. Instinktiv sprt Wilfried, da er in diesem
 Mann einen Feind hat, einen Feind, dessen Ha gegen ihn, Wilfried, so
 abgrundtief ist, da es frher oder spter zu einem weiteren Zusammensto
 kommen wird. Vorerst kann Wilfried ihm aus dem Wege gehen, was er auch
 tut, so gut es geht.
 Wilhelm verkndet hier am Bach fr eine Stunde zu Rasten. Nach und nach
 verteilen sich die Reisenden unter den Bumen und schlafen.
 Philipp steht bei den Knappen der anderen Ritter und unterhlt sich mit
 ihnen. Nach einer Weile geht er zu Wilfried und setzt sich neben ihn ans
 Ufer des Baches.
 "Die Knappen der anderen reden ziemlich ehrfrchtig von dir. Sie sagen,
  du httest einen der gefrchtetsten Mnner des Grafen deBussy gettet.
  Dieser Francois mu ein wahrer Meisterfechter gewesen sein."
 "Kann ich mir vorstellen, sonst htte der Graf ihn mir nicht entgegen-
  gestellt. Ich hatte ganz schn zu tun, seinen Schlgen auszuweichen
  und sie zu parieren."
 "Aber du hast ihn geschlagen."
 "Zufall. Der Mann hat mit der Zeit immer weniger auf seine Deckung
  geachtet. Und schlielich hat er mir die rechte Seite, wie auf einem
  Tablett serviert. Was sagten die Mnner ber deBussy?"
 "Der Mann ist ein Blutsauger. Er ist der Abgabeneintreiber des Herzogs
  hier in der Gegend. Der ist so kalt und gefhllos, wie ein Felsblock. Ich
  hab` mal gehrt, er soll einen Mann gettet haben, weil der wegen einer
  Krankheit sein Feld nicht bestellen konnte und deshalb kein Getreide
  hatte."
 "Das pat zu ihm. Noch irgendwas?"
 "Ja, zu seinen Bediensteten ist er nicht viel anders als zu den Bauern.
  Es soll schon vorgekommen sein, da er einem Diener, der mit einer Kanne
  Wein gestolpert war, die Kanne ber den Schdel gezogen hat. berhaupt
  scheint er ein Scheusal zu sein."
 Wilfried starrt auf den trockenen Boden des Weges und nickt leicht.
 Der Herzog erhebt sich:
 "Es wird Zeit, da wir weiter reiten. Ich mchte noch vor Sonnenuntergang
  in Bayeux sein. Nicolas, sattle mein Pferd."

 Ein leichter Westwind lt die Schiffe im Hafen von Bayeux schwanken.
 Aber seine Kraft reicht nicht, die Segel zu blhen. Heruntergekommene
 Bauern lungern auf den Kais herum, in der Hoffnung, irgendwo etwas ebares
 zu ergattern. Kinder spielen etwas abseits mit Steinchen und
 grobgeschnitzten Puppen. Ein paar halbwchsige Jungen stehen daneben und 
 beobachten die Mnner, die gerade Schwerter und Lanzen an Bord der Schiffe
 bringen. Ein schwerer, unfrmiger Wagen rumpelt die schlecht gepflasterte
 Strae zum Hafen hinunter und hlt bei den Schiffen.
 Ein paar Mnner kommen angerannt und laden die vom Wagen heruntergereichten
 Rstungen auf das erstbeste Schiff. Die Seeleute jagen ber drei viertel
 der Mnner schimpfend vom Schiff hinunter. Nach und nach verteilen sich
 alle Lasten auf der kleinen Flotte: Waffen, Rstungen, Pferde, Wein,
 Gewnder und nicht zuletzt auch noch Schmuck.
 Seit gut zwei Wochen laufen die Vorbereitungen fr den geplanten Feldzug
 in England. Ende der Woche soll die Flotte nach der englischen Kste
 auslaufen. Wilfried wendet den Hengst und reitet die engen Gassen zurck
 zur Burg des Grafen deBussy.
 Das Klappern beschlagener Hufe hallt durch die enge Gasse. Am anderen
 Ende erscheint Philipp und hlt. Als Wilfried nahe genug heran ist, um ihn
 zu verstehen, ruft Philipp:
 "Wilfried, der Herzog hat vor, schon morgen frh nach England berzusetzen.
  Die Boten, die nach Rom geschickt wurden sind frher zurckgekehrt als
  erwartet. Der Papst sendet sein Banner und segnet die normannischen
  Krieger."
 Philipps Gesicht strahlt vor Freude. Er und Wilfried fallen sich in die
 Arme und galoppieren jubelnd zur Burg des Grafen deBussy.

                   * * *  wird fortgesetzt  * * *                PHOENIX

     

  RISKY WOODS von ELECTRONIC ARTS
 ---------------------------------

  Dies ist ein etwas lteres Spiel von Electronic Arts. Um genau zu sein vom
  Sommer 1993. Was aber der Sache und vorallem dem Spielspa keinen Abbruch 
  tut. Nun, was mu man tun??? Ein klassisches Jump and Run Adventure mit
  Streetfighter Teilen. 
  Man ist ein  recht begabter junger Mann, der sich mit Messern gegen 
  eigentmlich gekleidete Skelette undeinige fiese Viecher kmmern mu. Ab
  und zu stehen auch noch ein paar Feuerspeier herum, die aber wiederum
  Gesichter haben und auch mit den Dolchen exekutierbar sind. Mit unterem
  mu man grere Spnge machen, da man sonst sehr leicht ins Nichts springt,
  welches am entsetzten Gesicht unseres Jnglings in der rechten unteren Ecke 
  des des Screens zu erkennen ist.
  Die Tastaturbelegungen sind wie in den gngigen Jump and Runs von Apogee, 
  was sehr praktisch ist, aber Vorsicht beim Start von dem Spiel ist als
  Standardgert der Freudenstift, seines Zeichens Joystick, eingestellt. Also
  aufpassen beim Start und nicht gleich zweimal <Return> bettigen. Die 
  Soundblasterkarte wird einwandfrei erkannt. Weiterhin untersttzt wird aber 
  der Internal Honker und die Roland Karte, welches niedlichen AdLib Sound 
  der ersten Stunde von sich gibt. Auerdem wird der Honker nochmals in 
  langsame und schnelle Pc unterteilt. Weitere heute bekannte Soundkarten 
  werden nicht untersttzt, was vielleicht daran liegen kann, da das Game 
  halt nicht das Neuste vom Neuen ist, sondern halt vom Sommer 1993,  
  ... obwohl es da schon andere (bessere) Karten  gab *grbel* 
  Besondere Features sind zweifaches Paralax-Scrolling und gute Gfx. Fr mich
  ist es ein ganz nettes Game, aber nicht ein besonders Sensationelles. Aber
  Jump and Run Fans werden sicherlich auf Ihre Kosten kommen. 
 
  Fr Schnelleinsteiger hier noch die Tastaturbedienungen:

  Tasten wrend des Spiels:
  -------------------------
  Up Arrow      - Jump
  Down Arrow    - Crouch/Pick Up Object
  Left Arrow    - Walk Left
  Right Arrow   - Walk Right
  Space Bar     - Press to fire
               - Hold to use eye key

  Allgemeine Bedienungenelemente:
  -------------------------------
  ESC           - Quit To Title Screen
  Control/Q     - Quit to DOS
  Control/B     - Toggle Paralax Scrolling (speeds up game on slow systems)
  Control/M     - Toggle Music
  Control/S     - Toggle Sound
  P             - Pause


  Fury
     


  EPSON STYLUS 800+
  -----------------

  Yep! Wie Ihr vielleicht schon wisst, habe ich mein letztes berbleibsel
  meiner Amiga Zeit verkauft, nmlich meinen getreuen Commodore MPS 1550 C
  Drucker. Nun, da ich aber viel ausdrucken mu, kaufte ich mir einen neuen
  Drucker - ach nein wer htte das gedacht :) 
  Nach ein paar Probeausdrucken des Epson Stylus 300, 800+ und Color und
  HP Deskjet 520 entschied ich mich fr den Stylus 800+. Warum??? Weil der
  300ter unter aller Kanone war - fr den Preis, der Color zu teuer und wozu
  brauche ich einen Farbdrucker und der HP Deskjet zu mies war fr den Preis.
  Der billigste und beste war meines Erachtens der Stylus 800+. Eine perfekte 
  Technische Zeichnung und ein Schriftzug, der dunkel-gepunktet unterlegt war,
  brachte mich auf den Gedanken, mich mit den Gert nher anzufreunden und 
  fr den Preis von knapp ber 500 Mark wurde der Spa auch nicht zu teuer. 
  Das Druckbild ist wirklich Laserartig und wenn man Musik laufen hat, hrt 
  man ihn berhaupt nicht. Nun, ich habe hier keine Gertschaften um die dB 
  zu messen oder eine Lupe um die Schriften zu vergrern, aber das brauche 
  ich meines Erachtens auch nicht, da ich ja keinen Vergleich mit anderen 
  Druckern hier schreibe. 
  Mir gengt vollstndig die Lautstrke, man hrt ein leises Summen,
  wenn's im Zimmer ganz still ist. Natrlich neben dem Rauschen des Pc-
  Lfters. 
  Ein Nachteil ist mir jedoch aufgefallen. Wenn man den PC ausschaltet er-
  lschen auch alle Lichter am Drucker und neues Papier in den 100 Blatt 
  fassenden Papiereinzug zu legen ist auch nicht gerade etwas, was man jeden 
  Tag machen mchte.
  Das Auspacken des Druckers dauert wahrscheinlich etwas lnger als bei
  anderen Druckern. Man findet reichlich Material, das zur weichen Lagerung
  des Druckers dient, eine Plastiktte in der er eingeschweit ist und eine
  oder im meinem Fall zwei Anleitungen, nebst einem Gutschein fr eine CD, 
  die nur gegen das Original des Gutscheines zu erhalten ist fr 39,90. Auf
  dieser CD befinden sich rund 500 Schriften fr den Adobe Typemanger und
  natrlich Windows (True Type Fonts) und der Rest ist mit teilweise 
  interessanten Cliparts vollgestopft. Insgesamt eine CD die man haben sollte.
  Allerdings gibt es diese nur fr Epson-Stylus-Kufer.
  Die Anleitung ist cirka fnf Disketten dick und sehr gut gegliedert mit 
  Stichwortverzeichnis am Ende. Weiterhin liegt eine Original Epson Tinten-
  patrone mit Spezialtusche, welche 75000 Seiten reichen soll und wegen der
  PIEZO-Technik nur im Original verwendet werden sollte. Fr die, die's
  interessiert: Sie trgt die Aufschrift EPSON (R) Stylus (TM) 800/1000
  INK CARTRIDGE S020025, aber das scheint wohl keinen zu interessieren :-), 
  oder??? Er kann natrlich auch Briefumschlge und Folien bedrucken :=). 
  Fragen??? - Schreibt einfach hierein ...
  Nun wird sich einer aufregen, da ich soviel Werbung fr den Epson Drucker
  gemacht habe *hh*. Ich kenne da so einen TI-MircoInk-Besitzer, der sich
  immer darber aufregt. Kleiner Tip fr alle, die jetzt noch nicht wissen
  wer gemeint ist. Ihr kennt ihn alle und er wohnt in Pirna. Nun, alles 
  klar???

  Ok. Das war der Druckerbericht fr heute. Ich hoffe, ich treffe die meisten 
  von Euch zum CF-Treff zur Hobby + Elektronik in Stuttgart ...

  Bye ...  Fury

  **> Nnnnein, nnnnnein.... Ich werde mich gaaanz still verhalten und
      keinen Kommentar ber meinen Drucker abgeben...

      ...aber nur eines mu ich noch feststellen:
      
    - er heit nicht "MicroInk" sondern exakt "microMarc",
    - hat ein ebensofeines Schriftbild [nach Furys Brief an mich verglichen],
    - ist fr Briefumschlge und Folien geeignet,
    - besitzt 128 Dsen,
    - druckt 2,4 Seiten/min,
    - wird mit einer sehr langlebigen Tintenpartone bestckt,
    - und hat auch knapp mehr als 500 DeutschMacker gekostet.
                                                                 #Papst

     


            "Wacky Wheels:  A fun, action-packed 3D racing game
                  you can play alone or against friends!"

  Wacky  Weels ist der neuste Knller  von Apogee in Zusammenarbeit mit
  Beavis-Soft. Nun, was ist Wacky Weels. Es ist ein voll symphatisches 
  Game mit vielen Tieren, wie ein Tiger, Elefanten, Panda-Bren und einem
  Wal. Aber fangen wir von vorn an.

  Am Anfang bekommt man einen Schock. Oops, das neue Apogee-Game ist ja
  1.6 MB gro ... aber zum Glck gibts da noch das gesplitteten Files.
  Nun gut. Zum Glck habe ich ja zwei 1.44 MB Disketten dabei und der
  Paderborner Sever hat gerade eine Rate von 6.2 MB /s. Also fnf Minuten
  gewartet und alles auf die Disketten kopiert und nun kann es los gehen.
  Aber nun ausgepackt und los.
  Nach den Ausfhrungen in dem Zip-File Header sollte man erst mal das
  Setup starten. Nun tun wir das ...
  Nach dem Eintippen von "Setup" wird der Header des 32 Bit-Dos Extenders
  DOS/4GW, bekannt aus Doom, aufgerufen. Nun was folgt ... ein Setup, das
  zwar funktional ist, aber aussieht wie aus dem vorherigen Jahrhundert.
  Nachdem man seine Soundkarte und sein Modem eingestellt hat, kann man
  selbiges wieder verlassen ... und man startet voller Erwartung die Datei
  WW.EXE ... und man sieht einen A N I M I E R T E N  Apogee-Vorspann. 
  Danach sieht man eine einen kurzen Vorspann, wobei die kleinen Tiere durch
  eine Wand in einem K2 rasen. Dann ein groes Hauptmen. Meiner Meinung
  nach ein wenig unbersichtlich. Stren wir uns nicht weiter daran und
  drcken Single Player Game. Natrlich, kann man das Game auch zu zweit 
  spielen, sogar gegeneinander ... das gibt erst so richtig Fun. Nachdem
  man sich so durch die Mens durchgeackert hat, wird man in einer 45 Grad
  Kurve hinter die Startlinie gezoomt. Standardmig gibt man mit der ALT-
  Taste Gas und kann, nachdem man ein paar wilde Igel eingesammelt hat mit
  der Strg-Taste selbige auf die Konkurrenz feuern. Mit der Space Taste und
  der Return Taste kann man viele scharfe Kurven nehmen. Nebenbei wollen
  wir doch noch mal bemerken, da jede Figur einzeln sehr liebevoll und
  detailiert animiert wurde. Jede hat ihre eigenen Bewegungen und sogar
  ein eigenes Signalhorn. Starten wir das Rennen nun. Ich nehm' mal dem Wal.
  Gas, aber ich soviel. Ein paar Igel mitgenommen und voll auf's Gas getreten
  und den Elfanten vor mir einen Igel verpasst, so das er aus der Bahn ge-
  schleudert wird. Nun, nach sechs Runden habe ich die Fhrung und werde 
  Erster, genial. Der Strassenparkur war ja einfach. Nun kommt Runde 2.
  Wieder dieselben Gegner. Zum Glck noch ein paar Schuss aus der ersten
  Runde brig und nun los ... Gas ... aber was ist das??? ... Ich versinke 
  im Wasser und statt meines K2-Wagens sehe ich nur noch ein Rohr eines 
  U-Bootes, welches noch frech gluggert. Aber mit gengend Gas kommt man da 
  auch wieder raus. Aber Vollgas nutzt im dem Level nichts. Geschickes 
  Fahren ist angesagt. Vor der Kurve langsamer werden und danach wieder 
  Gas geben. Hier wird es wohl die Ersten geben, die Ausscheiden. Wenn man
  nicht unter die ersten drei Pltze im Derby kommt, bekommt man keine
  Weltmeisterschaftspunkte und mu die Strecke nochmal fahren. Wer keine
  Credits mehr hat, mu wieder von vorn anfangen. Nach jedem Level kann man
  speichern, wenn man verloren hat ...
  Insgesamt ein sehenswertes Game. Man hat den Eindruck als wollten Apogee 
  und Epic nun das Sega-Spielweise auf dem Pc umsetzen. Das das gelingen 
  kann sieht man an den neuen Games. Allerdings ist ein bichen Rechen-
  power ntig. Ein 386er mit 33 MHz, 2 MB Ram und 6 MB Festplattenplatz
  sollte es dann schon sein. Nun, 2 HD Disx, einen frank. Rckumschlag und
  das Kennwort "Wacky Weels (Platinum)" sollte man mir schon schicken.

  Cu L8r

      Fury


     


 Was ich verspreche, das halte ich (manchmal) auch ein. So auch dies-
mal. Nach der Serie ber Karl Stlpner (wollte)/sollte ich mir 'mal
Gedanken ber eine neue Fortsetzungsserie machen. Das habe ich mehr
oder weniger auch gemacht, indem ich mein ermelich groes Archiv
durchgeschaut habe.

Und eines Tages kurz vor Monduntergang wurde ich fndig! Ich fand also
etwas. Und dieses ETWAS knnt ihr in den folgenden Platinumsens (?)
unter folgender berschrift sozusagen immer wieder verfolgen (und hof-
fentlich auch lesen):

Latrodectus mactans


           D E U T S C H L A N D   W A R   I N   A F R I K A

----------------------------------------------------------------------

Der Huptling der Nama wurde um Land betrogen, indem man statt der
englischen die um 5800 m lngere deutsche Meile anlegte. In Togo nahm
ein Korvettenkapitn zwei Afrikaner als Geiseln, um ihnen "einen Be-
griff von der Macht und Gre Deutschlands beizubringen". In Kamerun
pflanzte ein Landungskorps die Kriegsflagge auf. So betrieb das deut-
sche Kaiserreich vor 100 Jahren Kolonialpolitik.

Ein Tatsachenbericht von Dr. Christian Heermann

----------------------------------------------------------------------

"Hermann von Wimann (1853-1905), einer unserer grten Afrikaner, hat
als Forscher, Soldat und Gouverneur von Deutsch-Ostafrika in 16 mhe-
vollen Jahren Groes geleistet. Mit 35 Jahren wurde er als Reichskom-
missar nach Deutsch-Ostafrika berufen und schuf in kurzer Zeit eine
brauchbare Kolonialtruppe, mit deren Hilfe er den Araberaufstand in
den Kstengebieten 1889/90 bewltigte."

So heit es in einer Einleitung zu Wimanns Buch "In den Wildnissen
Afrikas und Asiens". In dem Kapitel behandelt der Autor auch den
"Kampf gegen die Massei": ein Volk im Grenzgebiet der heutigen Staaten
Kenia und Tansania, das vor langer Zeit aus dem oberen Nilgebiet zuge-
wandert war und sich vor ber einhundert Jahren gegen die neuen deut-
schen Kolonialherren erhoben hatte. "Araberaufstand" deshalb, weil in
den Regionen am Indischen Ozean diese Bevlkerungsgruppe einen groen
Anteil ausmachte.

Wimanns "brauchbare Kolonialtruppe" - das waren rund 1000 gegen Be-
zahlung in gypten angeworbene, eilig rekrutierte Sudanesen sowie So-
mali und Zulu. "Hell beleuchtet der Mond die weiten, wildreichen Step-
pen", erzhlt Wimann. "Die nchtliche Stille wird hier und da unter-
brochen durch den Anruf der Posten: 'Wachet, etneen, telassa, arba'
(eins, zwei, drei, vier), die Nummern der Posten, die sie sich zur ge-
genseitigen Kontrolle halbstndlich zurufen ... Dann das Gebrll und
Gestampf des im letzten Gefechte den Eingeborenen abgenommenen Viehes,
wenn sich ein Raubtier ber dem Wind dem Lager nhert. Aber pltzlich
verstummt alles rings umher, erschreckt durch den Ton des Hornes, der
das Lager zum Erwachen ruft. Alles wird geschftig; in fnf Minuten
ist die Toilette beendet, in den nchsten fnf der Tee eingenommen und
der Rest der Abendmahlzeit verzehrt. Die Zelte sind abgebrochen. Die
Truppen erhalten den Befehl, in welcher Reihenfolge sie sich auf dem
Marsch zu formieren haben ... Kaum zehn Minuten spter, in einer
Akazien-Dickung, fnf Massei, mit denen wir Krieg fhrten. Die Jagd
beginnt..."

Einzelheiten zum "Befriedungsfeldzug" bleiben ausgespart, und jenes
"abgenommene", sprich: den Eingeborenen geraubte Vieh wird unbedacht
und nur am Rande erwhnt. 1890 war die Jagd beendet, es herrschte Ruhe
im Gebiet der "Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft". Vorlufig.
Am 1. Januar 1891 wurde die Kolonie Deutsch-Ostafrika offiziell ge-
grndet.
Begonnen hatte alles wenige Jahre davor, als 1884 binnen weniger Mo-
nate dem deutschen Kaiserreich die Okkupation riesiger berseeischer
Gebiete gelang.

Fortpflanzung - h...(Grbel)... Fortsetzung folgt!

     

 Eine Geschichte, die das Leben schrieb:

 Nachdem ich auf Abschlufahrt war (Tschechei / Pension, mitten im Wald /
 lustig (selten so gelacht, Pensionsbesitzer sind von 8Uhr bis 4Uhr, mit 'ner
 Schnapsflasche in der Hand, durch's Haus gekurvt...)) gab's an unserer
 Schule die alljhrliche Projekt-Woche. In dieser Woche gibt's keinen
 Unterricht im herkmmlichen Sinn, die Leutchen beschftigen sich in den
 Projekten mit verschiedensten Themen. Tja, in diesem Jahr war das Angebot
 an Projekten alles andere als vielseitig und intessant. Um einige Beispiele
 zu nennen: 'Frst Franz und die Kartoffel', 'Wir trommeln lateinameri-
 kanisch'... Dann gab es noch alle mglichen Sportprojekte, Nachteil - am
 anderen Ende der Stadt. Wie sich herausstellte, kamen alle Vorschlge von
 Lehrern, man hat's gemerkt. Warum dieses Jahr nicht ein Schlervorschlag
 angenommen wurde, wird fr immer ein Rtzel bleiben...
 
 Als ich in einem Gesprch mit meinem Infolehrer auf die ProWo zu sprechen
 kam, schlug er mir und einem Freund vor, einen QBasic-Kurs zu leiten.
 Naja, was blieb uns anderes brig (angesichts der anderen Kursthemen).

 
 Am ersten Tag hat uns der Infolehrer erstmal mit dem Server usw. bekannt
 gemacht, (das Ganze ist ein Novell-Netzwerk), nach ca. zehn Minuten Er-
 klrung hat er uns geglaubt, da wir verstanden haben, da alles automatisch
 luft! Normalerweise wird jeder gekpft, gerdert und gevierteilt, der eine
 Disk in's LW steckt - wir konnten alles benutzen und machen, was wir wollten,
 solange das System keinen Schaden davon trgt, staun. Der Nchste Hammer:
 Er hat uns ein Lehrer-Passwort gegeben, das uns alle Zugriffe erlaubte
 (zumindest, soweit ich das beurteilen kann). Da das Passwort sowieso
 gendert wurde und das PLATINUM eh' nur Leute aus meiner Schule lesen, die
 ich kenne: es lautete 'DESSAU'. Tja, jetzt ratet 'mal, wo ich wohne. Dieser
 'Leichtsinn' bei den sonst so auf Sicherheit bedachten 'Operators'? Nein!
 Am letzen Tag hat unser Infolehrer das Passwort gendert, hat er etwa kein
 vertrauen zu uns, h? In der ersten Infostunde nach der ProWo hatte ich das
 neue Passwort, mit einem Versuch! Prinzip siehe oben. Jetzt knnte ich mir
 alle mglichen Zugriffsrechte verschaffen, das Netzwerk abschieen und
 keiner wrde darauf kommen, da ich es war. Mache ich natrlich nicht
 (obwohl ich meine, da dieser Leichtsinn bestraft werden soll), da ich ja
 hochanstndig bin. Es geht mir natrlich weit am Ar... vorbei, was die da
 machen, mich wundert's aber, da sie sich sonst soooo pingelig haben.
 
 Das erste, was ich gemacht hab', war, 'nen Virenscanner (kein Scanner im
 Netz!), ARJ und das PLATINUM zu installieren.

 Das interessanteste waren die Netzwerk-Tools. So konnten z.B. Messages
 an alle oder einzelne Rechner geschickt werden, die dann, mitten auf dem
 QBasic-Bildschirm, angezeigt wurden. An dieser Stelle kamen mir die Witze
 im PLATINUM gerade recht! Zugriffsrechte konnten fr jeden Arbeitsplatz und
 jedes Verzeichnis im Netzwerk einzeln verteilt werden. Dabei lassen sich
 einzelne Attribute (de)aktivieren, wie z.B. Read, Write, Read only, Show...
 Es werden z.B. Spiele in Windoofs angezeigt, knnen aber nicht gestartet
 werden, Systemdateien knnen zwar gelesen, aber nicht abgespeichert werden,
 edel das!

 Die Leutchen im Projekt waren (menschlich) eigentlich alle schwer i.O.,
 glaube 7. oder 8. Klasse. Hatten zuhause, auf Pappis Schreibtisch, natrlich
 alle 'nen Powerrechner stehn (486+)...
 
 Nach ca. 1.5-2 Stunden war Schlu, wer wollte, konnte noch ein paar Spiele
 zocken. Da zeigte sich Bill Gates' herangezchtete Generation: fast alle
 sind zum starten der Spiele (im Laufwerk A) aus QBasic gegangen, haben dann
 im Men (QBasic, DOS, LOGOFF, WIN...) Windoofs angewhlt, von dort schnell
 in den Dateimanager und das Spiel gestartet... Bis zum letzen Tag konnten
 wir alle berzeugen, da es, vom DOS aus, schneller geht. Wieder ein paar
 Macrosoftjnger bekehrt ;-).
 
 Hab' die Games der Leutchen, natrlich, vorher gescannt. Auf fast allen Disx
 fanden sich verschiedenste Bootsektor-Bakterien (wieder ein paar fr meine
 Sammlung). Nachdem wir erstmal erklrt haben, was Viren sind, waren alle
 'einsichtig' und wollten den Virenscanner, fr zuhause, kopiert haben.

 Am letzten Tag war dann ein kleines Proggi fertiggestellt. Es war nicht
 Zahlenraten, auch keine Oberflchen- oder Volumenberechnung, sondern ein
 Grafikproggi, das Zufallsgrafiker erzeugte, auch nix neues.

 Zwischendurch schneiten unsere 'Reporter' herein, ein paar Texte drucken.
 Sie schrieben ca. eine Stunde Texte, natrlich unter Win, einer von ihnen
 hatte Pech. Mitten im abspeichern strzte der Compi ab! Der Header und ein
 halbe Text fanden sich dann noch auf der Pladde...


 Fazit: Es war eine interessante Woche, in der man 'ne ruhige Kugel schieben
        konnte (ghn!).


 Gru, Master YODA, der jetzt Systemoperator werden will :-).


 NOTE: Wen's interessiert: Hardware: Arbeitspltze: 386er (33MHz), 2/40 MB 
                                     Server+Lehrer: 386er (40MHz), 4/?? MB
                           Software: Novell-Netware 3.??, Compaq-Dos 5.0
                                     Pascal 6.0, Windoofs 3.1
       
       Die Anlage stammt von COMPAQ, 8 Arbeitspltze, 3 der 8 Disk-LWs sind
       schon, obwohl nie benutzt, in die ewigen Bit-Grnde eingegangen...
       
       Ich frage mich, wozu eine Schule solche Rechner braucht? Es wird
       doch sowieso nur ein wenig gecodet, mit Datenbanken gespielt und
       ein paar Texte geschrieben. Da gengen auch 286er (sogar 8086er),
       die unsere Schule vor einem Jahr hatte.

     

  Hi Leute!
  =========

   Ich gehe einfach mal davon aus, da Ihr alle (oder fast alle) nicht nur
 das Platinum liest (was ja sooooooooo  schlecht auch nicht wre), sondern
 ab und zu auch mal eure Nase in richtige Bcher (auf Papier!) steckt! Oder?

   Nun, wie dem auch sein, ich mchte Euch hier und jetzt mal eine neue
 Fantasy-Reihe vorstellen, welche absolut flssig zu lesen ist. Ich fr 
 meinen Teil war von dem ersten Teil (einem Geburtstagsgeschenk meiner 
 Freundin) so begeistert, da ich mir tags darauf alle anderen verfgbaren 
 Teile geholt habe. Die Reihe heit "EARTH DAWN" und bis jetzt sind vier 
 Titel erschienen:

  1) "Der magische Ring"
      Diese Erzhlung dreht sich hauptschlich um einen jungen, in dessen 
 Geist ein Dmon sitzt (vielmehr  eine mentale Sonde eines Dmons). Er kann
 nicht sprechen, denn wenn er es versucht, bernimmt der Dmon die Kontrolle
 ber seine Stimme, aus der dan die Gerusche das Hasses dringen. Er
 begegnet einem Ork, der ein Diebes-Adept ist, und einen merkwrdigen Ring
 besitzt, der, wer immer ihn trgt, den Weg zu einer seit langem ver-
 schollenen Stadt zeigt. Sie machen sich auf den Weg dahin, der natrlich 
 nicht so ganz gefahrlos ist. Der Ork, um reich zu werden, unser Held, 
 J'Role, um sich von den sagenumwobenen Bewohnern Parlainth's von "seinem" 
 Dmonen befreien zu lassen. Aber wie es der Zufall will, sind auch die 
 Bewohner der Stadt von den Dmonen gettet worden, die whrend der "Plage" 
 die ganze Welt belagerten. Wie das Schicksal es will, findet J'Role dort 
 zwar keine Bewohner, aber dafr den Krper "seines" Dmons. Der wird 
 gettet, alles ist Friede, Freude Eierkuchen.
  
  2) "Die Stimme der Mutter"
     J'Role hat geheiratet und zwei Kinder. Dei werden von den bsen
 Theranern entfhrt, die dank ihrer hohen Technik die ganze Welt beherschen.
 Er und seine Frau, Releana, eine Elementar Magierein, versuchen, sie zu
 befreien und werden, schwupps, selbst so ein bichen versklavt. Sie knnen
 fliehen (mit einigen anderen) und machen sich auf den Weg, die Theraner mit
 ihren fliegenden Steinburgen zu vernichten. Es gelingt ihnen, in einer Art
 Guerilla-Krieg, die Theraner zu besiegen.

  3) "Vergiftete Erinnerungen" und

  4) "Die Prophezeiung"

   hab' ich zwar, mu ich aber erst noch lesen. Die ersten drei Romane 
 bilden eine Triologie, APOGEE lt gren, aber der vierte ist wahr-
 scheinlich der Beginn einer neuen Triologie. Alle Teile sind im  Heyne-
 Verlag erschienen und kosten je 12,90DM. Die Teile 1-3  sind von Chris 
 Kubasik geschrieben, Teil 4 von Greg Gordon.

  Tut Euren Platinum-verwhnten Augen mal was gutes an, und lest wieder

 >>> ULLIX

 
 
 Ich stelle Euch nun ein paar gute SW-Programme vor, die mir in letzter 
 Zeit im Internet untergekommen sind. Ich habe sie von folgenden Servern:
 ftp.uni-paderborn.de
 ftp.informatik.tu-muenchen.de

 Electranoid: Die x-te Arkanoid-Variante, aber mal eine wirklich gut ge-
   machte.  Technisch reisst es keine Baeume aus, aber maekeln kann man 
   auch nix.  Wichtiger ist das Spielgefuel, und das stimmt hier einfach.  
   Die ueblichen Extra-Tonnen kugeln natuerlich auch wieder rum.  
   Interessant sind die Stoer-Sprites.  Sie lenken nicht nur den Ball ab, 
   sondern lassen selbst zusaetzliche farbige Baelle fallen, die logischer-
   weise lauter ueble Auswirkungen haben.  So verwandelt z.B. der gruene 
   Ball die getroffenen Steine in gruene Metall-Steine, die man nur mit 
   dem roten Ball wieder wegkriegt.  Das Game benoetigt raetselhafterweise 
   einen 386DX und 1 MB EMS. Dabei ist es selbst keine 300 KB gross.  
   Wieviele Level die SW-Version hat, konnte ich noch nicht herauskriegen, 
   bei Level 5 war Endstation.  Kleiner Tip: die mit der Zeit laestig 
   werdenden Zwischenanimationen kann man SHIFT abkuerzen.

 Neues von Apogee: Wacky Wheels, ein Comic-Autorennen.  Verschiedene Viecher
   (Tiger, Pelikan, Hai, Elch usw.) sitzen in Kart-aehnlichen Gefaehrten und
   pesen um die Wette (was sonst?).  Man kann sich gegenseitig behindern und
   sich mit Igeln(?!) bewerfen, die man vorher ueberfahren muss.  Auch 
   Bomben, Feuerbaelle, Oelflecke und aehnliches liegt auf der Piste herum, 
   koennen eingesammelt und zur Freude der Gegner eingesetzt werden.  Die 
   Pisten sind recht verschieden, mal Strasse, mal Sumpf, mal Sand.  Einen 
   grossen Einfluss auf das Fahrverhalten konnte ich aber nicht feststellen. 
   So richtig Freude kommt im Zweispielermodus (mit oder ohne Kabel/Modem) 
   mit geteiltem Bildschirm auf.  Hier kann man sich noch zusaetzlich gegen-
   seitig aergern, indem man per Tastendruck vor dem Gegner fette rote 
   Teufelchen erscheinen laesst, die einem dann den blanken Arsch zustrecken, 
   beleidigende Schilder hochhalten usw.  Es gibt noch weitere Spielmodi, 
   z.B. reines Fahren auf Zeit mit freier Pistenwahl, Fahren und Ballern 
   auf Enten sowie Fahren und Ballern auf einen menschlichen Mitspieler. 
   Die 3D-Grafik ist recht flott und aehnelt stark der der Bonuslevel von
   Jazz Jackrabbit.  Auch am  Sound kann man nichts aussetzen.  Der Platz-
   bedarf auf der Platte ist mit ca. 6 MB uebertrieben, da man in der 
   SW-Version gar nicht alle Kurse und Viecher auswaehlen kann. Schneller 
   386er mit 2 MB erforderlich.

 Smashing Pumpkins into Small Pieces of Putred Debris (SPISPOPD) ist der
   aussagekraeftige Name eines Actiongames.  Es ist zwar nicht dermassen
   obercool, wie seine Macher glauben, aber Spass macht es Euch vielleicht
   doch.  Es geht darum, in zahlreichen Leveln alle Kerzen und Extras
   einzusammeln und dabei den vielen Hindernissen auszuweichen.  In erster
   Linie sind das Kuerbisse von verschiedener Groesse und Gefaehrlichkeit.  
   Als Abwehrwaffe kann man eine Art Wurfbeil aufklauben, das aber nicht 
   sehr effektiv ist.  Die Level sieht man in der Vogelperspektive.  Es 
   gibt verschiedene Welten mit unterschiedlichem Design.  Die Grafik ist
   abwechslungsreich aber ziemlich winzig geraten, der Sound besteht
   hauptsaechlich aus jeder Menge Samples.  Man merkt es dem Game schon an,
   dass es nicht von Profis stammt.  So macht es bei mir reichlich Zicken 
   mit dem Speicherplatz.  Wenn der nicht reicht, werden einfach einige 
   Sounds nicht geladen, und wenn das Programm die fehlenden abspielen 
   will, stuerzt es ab.

 File Identifier 2.0: Das ist ein wirklich nuetzliches Tool.  Wie der Name
   schon sagt, hat es zu fast jeder Datei was zu sagen.  Es erkennt
   Windows-Programme, DOS-Extender, Sound- und Grafikdateien, SFX- und 
   normale Archive, komprimierte EXE-Dateien, den Compiler, mit dem ein 
   Programm erzeugt wurde usw.  Ein netter Gag ist die Funktion, automatisch
   Mailbox-Werbetexte zu erkennen und gegebenenfalls zu loeschen.  Das 
   Programm hat sich bei mir schon gelohnt: Es erkannte einige Dateien 
   richtig als General-Midi-Musikfiles.  Da ich kein GM habe, konnte ich 
   so ueber 300 KB einsparen.

 RAR 1.52: Diesen neuen Packer solltet Ihr wirklich mal ausprobieren. Die
   Ergebnisse sind z.T. verblueffend.  Die Packleistung ist bei vielen
   Archiven signifikant besser als mit ARJ oder ZIP.  Besonders gilt das 
   fuer grosse, gut komprimierbare Dateien. So konnte ich bei dem uebrigens 
   recht netten Game "Pickle Wars" das ca 950 KB grosse ZIP-Archiv um ber 
   100 KB verkuerzen.  Auch bei der Geschwindigkeit belegt RAR Platz 2 
   hinter ZIP. Ein echter Hammer ist die eingebaute Commander-aehnliche
   Benutzeroberflaeche.  Dass der Autor die in die nur rund 80 KB kleine 
   RAR.EXE gepackt hat, kann nur durch massiven Assembler-Einsatz erklaert 
   werden. Natuerlich kann man RAR auch komplett ueber die Kommandozeile 
   bedienen.  Die Befehle lehnen sich sehr stark an ARJ und LHA an, so dass 
   der Umstieg leicht faellt.  Auch am Funktionsumfang gibt es nichts aus-
   zusetzen. Einschraenkungen gibt es nicht.

 SPMorf: Die Morphing-Programme schiessen ja wie Pilze aus dem Boden. Dies
   ist ein wirklich gelungenes.  Vor allem ist SPMorf RASEND schnell. Auf
   meinem ollen 386/387DX 33 brauchte es nur 8 Sekunden pro Einzelbild!!  
   Und das, obwohl es nicht im Protected Mode laeuft, wie viele seiner
   Konkurrenten.  Die Bedienung ist klar und einfach, der Funktionsumfang
   enthaelt die wesentlichen Sachen.  Eine Besonderheit ist der Vorschau-
   Modus, der natuerlich noch viel schneller ist.  Die SW-Version ist 
   dahingehend beschraenkt, dass sie nur TGA und GIF-Bilder bis 320x200 
   verarbeitet. Ausserdem kann die Vollversion die erzeugten TGA-Files in 
   eine FLI-Animation linken.  Das kann man aber auch selbst z.B. mit dem 
   Tool DTA erledigen. 386er mit 2 MB erforderlich, FPU empfohlen.

 Es gibt eine neue Version des Freeware-Raytracers PoV-Ray.  Version 2.2 hat
   neben einigen kleineren Verbesserungen eine (angeblich) gesteigerte
   Performance und unterstuetzt vor allem viel mehr Grafikkarten.  So
   funktioniert nun bei mir endlich die Vorschau im VESA-TrueColor-Modus.
   386er mit 4 MB erforderlich, FPU dringendst empfohlen.

 Bildbetrachter gibt es viele, es ist weitgehend Geschmackssache.  Ich
   bevorzuge seit Jahren CompuShow (Version 8.76 kann ich Euch waermstens
   empfehlen!). Aber jetzt hat er Konkurrenz bekommen durch QPEG von Oliver
   Fromme.  Der hat schon mit dem (einzig wahren) Kopierprogramm HD-Copy
   bewiesen, dass er's drauf hat.  So auch bei QPEG.  Schneller geht's wohl
   wirklich nicht, ein JPEG-Bild anzuzeigen.  Ohne Pentium war beim An-
   schauen solcher Dateien bisher erst mal Kaffeepause angesagt.  QPEG 
   beherrscht selbstverstaendlich auch die anderen Standards wie GIF, BMP, 
   PCX, TGA usw. Der Clou ist das (abschaltbare) Mini-Vorschaufenster!  
   Konvertier- und Bearbeitungsfunktionen gibt es nicht, QPEG ist ein 
   reiner Viewer.  Die SW-Version ist nicht eingeschraenkt.  386er 
   erforderlich.

 Noch zwei (wie ich finde) unverzichtbare Utilities: PC Config und ProView.
   PC Config sagt Euch (fast) alles ueber Euren PC.  CPU, Cache, Board-
   Chipsatz, BIOS, Speicher, Treiber, Interrupts, Grafikkarte,Platten-
   parameter, wahre Taktfrequenz, Benchmarks (CPU, Platte, Grafikkarte,
   Speicherzugriff, EMS und RAMDisk) usw.  Es gibt Euch auch Vergleichswerte,
   damit Ihr einen Anhaltspunkt habt.  Ich wuerde keinen PC mehr kaufen, 
   ohne ihn mit PC Config auf Herz und Nieren getestet zu haben.  Der Autor
   produziert Updates am laufenden Band, um immer auf dem neuesten Stand 
   der Technik zu sein.  Zur Zeit ist mindestens V7.27 aktuell.
   ProView stammt von McAfee.  Vielleicht war dieses Programm urspruenglich 
   als Hilfsmittel beim Virensuchen gedacht.  Jedenfalls ist es der erste
   brauchbare Disk- und Speichermonitor, der mir als Freeware untergekommen
   ist.  Die Bedienung erfolgt ueber die bekannte Turbo Vision-Oberflaeche.
   Vor ProView ist nichts sicher, weder das Upper Memory noch der Master 
   Boot Record.  Es beherrscht nicht nur die uebliche Hex/ASCII-Darstellung, 
   sondern auch die disassemblierte.  Inzwischen existiert auch eine 
   Windows-Version. Proview laeuft im Gegensatz zu anderen Speicher-
   monitoren problemlos auch mit Novell DOS.

 Viel Spass wuenscht Vector (Ulrich.Gayer@studbox.uni-stuttgart.de)
