     

 Hallo, Zielgruppe,
 es gibt da in Ostdeutschland etwas, das war nicht nur gut, sondern das
 IST noch heute gut: die Satirezeitschrift "Der Eulespiegel".
 Den habe ich mir vor ein paar Wochentagen hchstselbst fr ein paar
 Taler geleistet; und natrlich auch gleich einen herrlichen Artikel
 von Lisa Hoffmann entdeckt:



 Wie  der  Ninja,  die  Killerechse  und

  Dr.  Lehmann  die  Welt  beherrschten


 Was die meisten Computerspiele von Halma, Pingpong und bunter Knet-
 masse unterscheidet, ist ihr oft gerhmter pdagogischer Gehalt. Be-
 sonders deutlich wird das an dem Spiel GORILLA, in dem sich auf Hoch-
 husern hockende Menschenaffen mit Bananen bewerfen.
 Diese gelungene Verbindung von Primaten, Sdfrchten und Stadtarchi-
 tektur weckt im Spieler den Sinn fr wesentliche Zusammenhnge des
 tglichen Lebens. Ein weiteres Spiel stellt uns die Aufgabe, in einem
 Wehrmachtsbunker amerikanische GIs zu erschieen. Natrlich stellt
 dieses Spiel einen eher einfach strukturierten Akt menschlichen Zu-
 sammenlebens dar. Doch fr Anspruchsvolle sind bereits ab 25 DM Spiele
 erhltlich, wie dasjenige, das ich soeben auf der Festplatte
 installiere.
 In einem Selbstversuch werde ich, Dr. Ludwig Lehmann, Ehrendoktor der
 Fernuniversitt Hagen, die Wirkung von Computerspielen demonstrieren.
 Das Experiment wurde mglich durch die freundliche finanzielle Unter-
 sttzung des brandenburgischen Kultusministeriums.
 Die Spielaufgabe besteht darin, auf dem Verlorenen Planeten den Dia-
 manten der Macht zu finden. Zu meinem Team gehren ein Ninja, ein
 Priester also, und eine Killerechse. 

 1.2.1993

 Unser Trupp wird in menschenleerer Wildnis ausgesetzt. Wir laufen
 durch den Wald. Angenehmer Spaziergang. Rezitiere Naturgedichte von
 Eva Strittmatter. Wir betreten eine Hhle. Treffen Zombies, die wir
 mit ein paar Tritten erledigen. Zurck in den Wald. Und weiter!
 Esse kalte Linsensuppe mit Rauchfleisch direkt aus der Bchse.

 5.2.1993

 Auf kaltes Hackfleischrisotto umgestiegen. Die Vgel singen. Frische
 Waldluft. Wir begegnen dem Waldgeist. Begre ihn freundlich, lasse
 Priester Naturgedichte aufsagen. Waldgeist schlgt ihm den Kopf ab.
 Klicke "Auferstehung" fr den Priester, erledige Waldgeist mit Sure-
 bombe: ZUPP.
 Zwei Minuten spter: Waldnymphen. Killerechse haucht Surewolke, Prie-
 ster erledigt mit der Streitaxt den Rest. ZUPP, ZUPP. Setzen unseren
 Weg fort. Werde von der Seite angesprochen, klicke "Identifizieren".
 Identifiziere Ehefrau. Wnschte, ich knnte ihr den Ton abdrehen.

 14.2.1993

 Kurze Nacht. Vier Uhr frh Wecken. Der Priester, die Killerechse und
 ich trinken Kaffee. Bettige Richtungstasten und steuere Badezimmer
 an. Zweimal falsch abgebogen. Mit Kopf gegen Schrank gelaufen. Im Bad
 Menpunkt "Zhneputzen" gewhlt. Dann weiter nach Sden. Kommen zum
 Tempel der Weisheit. Grorumige Anlage, sehenswert wegen der pyrami-
 denfrmigen Seitenflgel. Bemerkenswert ebenfalls das mit Marmorplat- 
 ten gedeckte Dach, das von Sulen getragen wird, an deren mit 20
 Kanneluren versehenen Schften die Entasis (Schwellung) zu beobachten
 ist, wie am Unterbau die Kurvatur, ein Ansteigen zur Mitte hin, Kunst-
 mittel, die dem Bau die Starre und Schwere nehmen sollen.
 Killerechse sagt: "Halt die Schnauze, du blde sthetensau!"
 Schweige beschmt. Typ mit Bart, anscheinend Magier, macht uns an:
 "Seid gegrt, Fremde!" Verpasse ihm volle Pulle Gedankenattacke. Der
 Ninja tritt ihn, bis er ZUPP macht. Rauben Tempelschatz und wollen ab-
 hauen. Geht nicht. Jede Menge Tempeldiener. Wollen Rache.
 Priester zaubert "Giftgas". Eine Portion reicht fr zwlf Tempeldie-
 ner. Totale Messe. Nach sechs Stunden hauen wir ab. Ausbeute: 4700
 Trefferpunkte und 1200 Goldstcke.

 22.2.1993

 Stre. Kriege die kalten Fleischklopse aus der Dose nicht mehr runter.
 Vier Kilo abgenommen. Die anderen sind ziemlich gut drauf. Schlafen
 geht nicht, der ganze Wald verseucht von Munks und T'Ranks. Einziger
 Lichtblick: Der Ninja ist eine Stufe aufgestiegen, kann jetzt "Atom-
 bombe" zaubern. Wir erreichen die Alte Stadt, deren Bibliothek, Stadt-
 schlo und Waffengeschft eine Reise wert sind. Killerechse meint, ich
 soll nicht schon wieder von diesem Kulturschei anfangen.
 Am Stadttor nervt uns die Torwache, die Pawort wissen will.
 Radikallsung: Atomschlag. ZUPP! Frage mich, wieso Atombombe auch blo
 Zupp macht und nicht PUFF oder BNG.

 27.2.1993, mittags

 Gehen nach Norden, zu den Eisbergen. Werden von hinten berrascht.
 Denke im ersten Augenblick, es ist ein unfrmiger Bergriese. Behaup-
 tet, meine Ehefrau zu sein. Kann mich nicht erinnern, jemals geheira-
 tet zu haben. Wesen sagt, ich soll Tante Gertrude besuchen.
 Versuche es auszuschalten, aber Gedankenattacke und Monsterkleber
 funktionieren nicht. Wesen greift an. Ich kapituliere. Gefangennahme.
 Stolpere Treppe runter. Wesen schubst mich in Gegenstand, den es
 "Auto" nennt. Autofahren ganz neue Erfahrung, da keine Richtungstasten
 vorhanden. Jede Menge Trefferpunkte. Rechts und links verpuffen andere
 "Autos" mit ZUPP.
 Das Dings namens Tante Gertrude hat tzend schrumplige Benutzerober-
 flche, sagt: "Die Schlaghosen machen die Kultur kaputt." Was ist
 "Schlaghosen"? Klicke Menpunkte "Denken" und "Erinnern". Nichts ge-
 speichert.

 27.2.1993, abends

 Wieder zurck im heimatlichen Wald. Lagerfeuer. Beraten Kampfstrategie
 fr den nchsten Tag (Einmarsch in Polen). Berichte vom Autofahren.
 Der Ninja findet Autofahren voll geil. Schwelgen in Erinnerungen.
 Ninja erzhlt zum vierten Mal, wie wir damals die T'Rangs mit Zauber-
 klinge an die Wand genagelt haben und wie Alf den Mixer der Familie
 Tanner kaputtgemacht hat. Sage, er soll die Schnauze halten. 21 Uhr
 Abendessen mit Eva Braun. ber uns Sterne.

 15.3.1993

 Atomschlag. 20 tote Munks. Priester in Schlucht gefallen. Sind eine
 Stufe aufgestiegen und knnen jetzt aus der Luft angreifen. Unsere
 tapferen Stukas strzen adlergleich vom Himmel und bombardieren die
 feindlichen Stellungen.
 Der Ninja und die Killerechse, diese alten Frontschweine, sind die
 besten Kameraden, die ich jemals hatte. Fanatischer Kampfgeist. Rhr-
 ung. Mu weinen. Giftgas gegen eine Horde Waldnymphen, die Schweine.
 ZUPP, ZUPP! 128 Tote. Wir sind unschlagbar. Der Verlorene Planet ist
 unser. Sieg! Sieg! Sieg!

 11.4.1993

 ZUPP... Los, weg da, du Sau! Eine Trage ...ZUPP...Giftgas! ...ZUPP
 ...Na bitte ...ZUPP...ZUPP... Und zack und stehn ...Aaargh...und noch
 mal ...ZUPP ...ZUPP ...ZUPP ...


 Gegendarstellungen:

 Das brandenburgische Kultusministerium distanziert sich von der Be-
 hauptung des in Spielerkreisen einschlgig als "Killerludwig" bekann-
 ten Herrn Lehmann, ein sogenanntes Experiment zur Auswirkung von Com-
 puterspielen auf die menschliche Psyche finanziell oder in anderer
 Weise untersttzt oder auch nur zur Kenntnis genommen zu haben.

 Der Schpfer der beliebten Fernsehserie "Alf" gibt zu bedenken, da
 Alf entgegen der Behauptung des berchtigten "Killerludwig" niemals
 den Mixer der Familie Tanner zerstrt, jedoch bereits zweimal den
 Staubsauger repariert hat.

 Die Fernuniversitt Hagen gibt bekannt, da sie Herrn L. Lehmann nach
 Erscheinen dieses Artikels die Ehrendoktorwrde aberkannt hat.

 Die Spieleinheit "Killerechse" bestreitet entschieden die Verwendung
 der Vokabel "Kulturschei".

 Der Verein alter Tanten e.V. distanziert sich von der o.g. Behauptung,
 da Schlaghosen die Kultur "kaputtmachen".


                                                        Lisa Hoffmann

 Gefunden von Latrodectus mactans.

     

  Ein Text, den ich in meinem Kabarett "Die Pirnaer Stechmcken" auffhre.
  
                                                                    #Papst

          Muttersprache, Mutterlaut
        -----------------------------
          
          Muttersprache, Mutterlaut
          du bist in und never out.
          Erstes Wort, das live erschallet,
          erster Sound, den ich gelallet,
          lebt als Top-Hit in mir fort.
          
          Sprache - schn und wunderbar
          sweet and tender, cool and klar.
          Flsterst mir von Freaks and Fans,
          Software, Peepshows, Flops and Trends.
          Dein gedenk ich immerdar.
          
          Muttersprache - deine Pracht
          will in Chips und auf Disketten
          und im flotten High-Speed-Dubbing
          ich fr unsre Youngsters retten.
          
          Klinge, klinge, fort und fort,
          la mich froh ein Sweetshirt leasen
          und mit einem High-Tech-Baby
          telefaxen auf den Wiesen.
          
          Will noch tiefer mich vertiefen,
          mein Know-how in Sex forcieren,
          will mit Call-Girls im Joint Venture
          meine Feelings konvertieren.
          
          Muttersprache - up to date.
          Oh, du Talkshow der Germanen!
          People, talkt nur happy fort.
          (Tief im Grab rotiern die Ahnen...)


 >>> und bei den K-AOten, nicht zu vergessen, achja, die Schulzeit
     *schluchtz*

     Fury

     

            F U R Y   i S   p r o u d   t o   p r e s e n t

              The   NetWitz   Collection
            ---------------> Volume  I  <--------------
 
 Fury iS typing ... und immer fr Euch auf Achse ... Hier eine kleine 
 Zusammenstellung aller Witze, die ich in den letzten Monaten im Fido,
 Gernet, Internet ... u.v.a. Netzen mehr gefunden habe ... Schaut' sie
 Euch mal an ... Ab nchsten Platinum bin ich dann wieder voll da. Warum
 ich die letzten Platinums nur auf Sparflamme dabeiwar??? Ich mache ge-
 rade Zivi und scheibe "nebenher" die Prfungen von meinem letzten 
 Semester - goil nich' :) Also arbeiten, lernen, essen und trinken be-
 stimmten in letzter Zeit meinen Lebensrythmus ... schlafen hab' ich noch
 vergessen, aber das war ja eh' nicht viel :(
 brigens kenne ich keinen Gaul, namens Fury, sondern nur Fury in the 
 Slaughterhouse *HH ...*

 Enjoy  ....  Fury

   
 
 Eine Frau faehrt Schlangenlinien, wird vom Polli angehalten.
 "Nun aber raus, Frolleinchen und blasen."
 "Gott Sei Dank, ich dachte schon, ich muesste ins Roehrchen pusten."
 
                          Timo_Goerner@p26.f4020.n249.z2.fido.sub.org 
 
   

 Ich war jemand...ein wichtiger Geschaeftsmann...meine eigene Firma...und
 eines Tages schrie jemand:  "Hey, der ist bloss eine grosse Kakerlake!"
 
 Als die Enten ihn in die Ecke trieben, wusste Phil zunaechst nicht, was 
 er tun sollte- dann fiel ihm seine Schrotflinte ein.
 
 Spaet abends macht sein eigener Magen Gordon einen Strich durch den
 Diaetplan.
 
 "Ich kann es von hier aus nicht erkennen......Das kann unser Schwarm sein,
 ein anderer- oder einfach nur ein Haufen kleiner m's."
 
 Donald Hemker

   

 "Bobby, bitte schuettel mal Opas Ratte, damit sie ein bisschen lebendig
 aussieht!"

   

 Helmut Kohl und Nobby sind in England zum Dinner eingeladen. Als die 
 beiden da so zusammen sitzen, sagt Nobby :
 "Du Helmut, die haben hier aber sehr schoenes silbernes Besteck. Davon 
 werd ich meiner Frau einen Loeffel mitbringen als Sovenier."
 Gesagt, getungetan, steckt Nobby sich in einem unbeobachtetem Moment
 einen Loeffel ein. Kohl ueberlegt sich, das Hannelore wohl auch
 gerne einen Loeffel moechte und er versucht ebenfalls einen einzustecken.
 Dabei kommt er aber mit dem Loeffel gegen ein Glas, was ein lautes *PING* 
 zur Folge hat. Alle Anwesenden schauen in Kohls Richtung und erwarten eine 
 Ansprache. Er steht also auf und bedankt sich fuer die Einladung zu dem 
 Essen und beteuert die grosse Freundschaft zwischen England und
 Deutschland.
 Es gibt verhaltenen Applaus und unser Bundeskanzler setzt sich wieder.
 Das Essen beginnt und es wird Suppe serviert . Nachdem die Suppe
 vertilgt ist, juckt es Helmut wieder in den Fingern, da er doch
 sehr gerne einen Loeffel mit nach hause nehmen moechte. Also versucht er 
 es ein zweites mal. Natuerlich kommt er auch diesesmal wieder mit dem 
 Loeffel gegen das Glas und wieder schauen ihn alle an. Er steht auf, 
 bedankt sich fuer die sehr leckere Suppe und setzt sich wieder.
 Diesesmal gibts keinen Applaus, sondern nur erstaunte Blicke.
 Kohl aergert sich, das es wieder nicht geklappt hat und widmet sich
 dem nun folgendem Hauptgang.
 Wie es nicht anderes zu erwarten war, versucht unser Regierungsoberhaupt
 es zwischen dem Hauptgang und der Nachspeise ein drittes mal einen Loeffel
 einzustecken. Auch beim dritten mal passiert ihm das selbe Missgeschick 
 (* PING *) Er steht auf,bedankt sich fuer das hervorragene Essen und 
 setzt sich wieder. Alle uebrigen Leute schuetteln nur den Kopf und wundern 
 sich, was Deutschland nur fuer Leute in der Politik hat.
 Nach dem Nachtisch denkt sich Kohl, das nun wohl seine letzte Chance
 sei, fuer Hannelore einen schoenen silbernen Loeffel mitzubringen und
 versucht es ein letztes mal. Wie sollte es anders sein, er kommt mit
 dem Loeffel gegen sein Glas und muss wieder aufstehen.
 Da ihm die Sache nun aber so langsam peinlich wird, sagt er :
 "Da wir nun alle sehr gut gespeist haben, moechte ich ein wenig
  zur Unterhaltung beitragen und einen kleinen Zaubertrick vorfuehren.
  Ich nehme diesen silbernen Loeffel, stecke ihn bei mir in die
  Jackettasche und hole ihn bei Nobby wieder raus!"
 
 Ist zwar ein wenig lang, aber wirklich gut, vor allem wenn man ihn
 erzaehlt.

                            Helmut_Wigger@p9.f4030.n2426.z2.fido.sub.org

   
 
 "Die Olympiade gefaellt mir besser, als meine Frau."   -    "Warum?"
 "Da weiss man, wer der erste war."
 
  Bloed, gell??
 
                       Volker_Schubert@p18.f1177.n2444.z2.fido.sub.org

   
 
  Die Ehefrau wacht mitten in der Nacht auf und faehrt in
  panischer Angst aus dem Kissen hoch.
 
  "Benno, unterm Bett quietscht eine Maus!"
 
  "Na und - soll ich sie vielleicht oelen?"
 
 Bart

   
 
                             -=> Quoting <=-
 
                 Toetet die von der Bauknecht-Forschung!!!
                 Toetet den Melitta-Mann!!!
                 LASSE-REIN-BOeNG!!!
                 Ertraenkt Kaeptan Iglu!
                 Wascht Clementine!!!
                 Schickt die DASH-Kinder zu Jackson !
                 Mutti, kriecht da ein Fruchtzwerg???
                 Werft die Schoko-Bons-Kinder vor den Raddampfer !
 
   Olly.

   
 
 Wer ein Auto hat, muss nicht fahren koennen, ein Zitronenfalter kann ja 
 auch keine Zitronen falten!
 
 Kann ein Nachtfalter die Nacht falten, damit man Sie wegwerfen und Tag 
 machen kann?......Na eben!
 
 
                 ...Christian.
 
   

                  Aus dem Tagebuch eines Studenten
 
05:30 Der Quarz-Uhr-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes "Piep-Piep"
      von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt,
      sofort ausgemacht, aus dem Bett gehuepft. Fuenf Kilometer Jogging um 
      den Aasee, mit einem Besoffenen zusammengestossen, anschliessend 
      eiskalt geduscht.
 
06:00 Beim Fruehstueck Wirtschaftsteil der Vortagszeitung repetiert und 
      Keynes interpretiert. Danach kritischer Blick in den Spiegel, Outfit 
      genehmigt.
 
07:00 Zur  Uni  gehetzt. H1 erreicht. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt.
      Niederschmetternd. Beschlossen, morgen doch noch eher aufzustehen.
 
07:30 Vorlesung, Mathe Kolberg. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen
      Sportteil der Zeitung oder gehen zu Boelling fruehstuecken. Alles 
      mitgeschrieben. Fueller leer, aber ueber die Witzchen des Dozenten 
      mitgelacht.
 
08:00 Vorlesung, Buchfuehrung Issel. Verdammt! Extra neongruenen Pulli ange-
      zogen und trotz eifrigem Fingerschnippens nicht drangekommen.
 
10:45 Naechste Vorlesung. Nachbar verlaesst mit Bemerkung "Sinnlose Ver-
      anstaltung" den Raum. Habe mich fuer ihn beim Prof entschuldigt.
 
12:00 Mensa Stammessen II. Nur unter groessten Schwierigkeiten weiterge-
      arbeitet, da in der Mensa zu laut.
 
12:45 In Fachschaft gewesen. Mathe Script immer noch nicht fertig. Wollte 
      mich beim Vorgesetzten beschweren. Keinen Termin bekommen. Daran geht 
      die Welt zugrunde.
 
13:00 Fuenf Leute aus meiner 0-Gruppe getroffen. Gleich fuer drei AG's zur
      Klausurvorbereitung verabredet.
 
13:30 Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten 
      10 Jahre mit Loesungen kopiert. Dann Tutorium: Aeltere Semester haben 
      keine Ahnung.
 
15:30 In der Bibliothek mit den anderen gewesen. Durfte aber statt der 
      dringend benoetigen 18 Buecher nur vier mitnehmen.
 
16:00 Proseminar. War gut vorbereitet. Hinterher den Assi ueber seine 
      Irrtuemer aufgeklaert.

18:30 Anhand einschlaegiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und
      erste Kontakte geknuepft.
 
19:45 Abendessen. Verabredung im "Blauen Haus" abgesagt. Dafuer Vorlesungen 
      der letzten paar Tage nachgearbeitet.
 
23:00 Videoaufzeichnung von WiSo" angesehen und im Bett noch das "Kapital" 
      gelesen. Festgestellt, 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnaechst die 
      Nacht hinzunehmen.
 
 
* 13. Semester *
 
10.30 Aufgewacht!! Ach, Kopfschmerzen, Uebelkeit, zu deutsch: KATER!
 
10.45 Der linke grosse Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperatur-
      ueberpruefung. (Arrgh!) Zeh zurueck. Rechts Wand, links kalt; Mist, 
      bin gefangen.
 
11.00 Kampf mit dem inneren Schweinehund: Aufstehen oder nicht - das ist 
      hier die Frage.
 
11.30 Schweinehund schwer angeschlagen, wende Verzoegerungstaktik an und
      schalte Fernseher ein (inzwischen auch schon verkabelt).
 
12.05 Mittagsmagazin beginnt. Originalton Moderator: "Guten Tag liebe 
      Zuschauer - Guten MORGEN liebe Studenten." Auf die Provokation 
      hereingefallen und aufgestanden.
 
13.30 In der Cafetaria der Mensa am Aasee beim Skat mein Mittagessen 
      verspielt.
 
14.30 In Rick's Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und 'ne Kleinigkeit ge-
      gessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten 
      ueber die neuste Entwicklung des Dollar-Kurses.
 
15.45 Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern
      ueberfuellt.
 
16.00 Fuenf Minuten im Seminar gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine 
      Flugblaetter - nichts wie weg.
 
17.00 Stammkneipe hat immer noch nicht geoeffnet.
 
18.15 Wichtiger Termin zuhause: BINGO !!

18:20 Mist! Kein BINGO!! Stattdessen Live-Uebertragung von Stoehn-Seles. 
      SAT 1 war auch schon besser...
 
19.10 Komme zu spaet zum Date mit der blonden Erstsemesterin im Havanna. 
      Immer dieser Stress!
 
O1.00 Die Kneipen schliessen auch schon immer frueher... Umzug ins Jovel.
 
04.20 Tagespensum erfuellt. Das Bett lockt.
 
05.35 Am Aasee von Erstsemester ueber'n Haufen gerannt worden. Hat mich 
      gemein beschimpft.
 
06.45 Bude muehevoll erreicht. Insgesamt 27,50DM ausgegeben. Mehr hatte die
      Kleine nicht dabei.
 
06.05 Schlucke schnell noch ein paar Alkas und schalte kurz das Radio ein.
      Stimme des Sprechers: "Guten Morgen liebe Zuhoerer, gute NACHT liebe
      Studenten."

   
