     

                             
                                                    
                                         
                                               
                                    

    

                      D E A F   D U M B   B L I N D

 Frech, aber gar nicht mal so abwegig lautet das Resmee zu diesem Debt:
 "Eigentlich genau das Album, das bei FAITH NO MORE auf The real Thing 
 htte folgen mssen." Nicht, das ANGEL DUST ein so sehr schwaches Album 
 gewesen wre, aber kaum mehr aus der Hirnrinde entfernbaren Song wie 
 "Rosegrove" haben eben nicht FAITH NO MORE geschrieben, sondern CLAWFINGER.
 Doch es lassen sich noch einige andere "Dinger" dieses Albums in hnlicher
 Weise komentieren. Was jedoch nicht heien soll, da die Schweden sich hier
 als gnadenlossed Kopisten und in dieser Hinsicht "Schlimme Finger" auf-
 spielen. Das Faszinierende und zum gleichen Teil Orginelle an dieser Scheibe
 ist , da sie die Essenzen aus FAITH NO MORE, BODYCOUNT, RED HOT CHILI 
 PEPPERS und den SUICIDAL TENDENCIES zu grtenteils hitverdchtigen Songs
 verarbeitet. Noch dazu sind diese Kompositionen unangreifbar gut bis sehr 
 gut. Gemeint ist damit, da eine Nummer wie der Opener "Nigger" in jeglicher
 Hinsicht "die Hrte" ist und zudem eigentlich smtliche Darbbitungen des 
 Albums zusammenfat: Textlich eine kontrovers verarbeitete "soziale Kom-
 ponente" zum Inhalt, musikalisch einprgsam und Dancefloor-kompatibel sowie
 sattsam sgende Gitarren. "Wonderful World": Ein an sich klassischer,
 schlicht-schner QUEEN (!)-Refrain, der sich ikonenartig aus einem anarch-
 ischem Rap-Chaos in ungeahnte Hhe schraubt.  
 CLAWFINGER lassen spren, da ihr Weg ein neuer Weg sein soll. Sie vergessen 
 dabei allerdings nie die bei stilistischen Laborversuchen so hufig vernach-
 lssigte Konsumententauglichkeit der Musik, sprich: Songs, zu deren Verstnd-
 nis und Durchblick es nicht allzulange braucht. Da solche, sagen wir 
 Beinahe-Arena-Singalongs auch mal intelligent anstatt stupide geschrieben
 und arrangiert sein knnen, dafr pldieren CLAWFINGER mit DEAF DUMB BLIND.
 Aus dieser Platte spricht Mut zu ungewhnlichen Ideen, die denoch nachvoll-
 ziehbar bleiben. 

 Bewundernswert !!!

 Die besten Lieder sind meiner Meinung nach der Opener Nigger, sowie  
 The Truth und Warfair. Auf der CD sind 10 Lieder bei einer Gesamtspielzeit
 von 39:52 min und sie ist 1993 bei WEA erschienen.

 Kleine Vorwarnung: Das gibt es jetzt in jedem Platinum !!!

 Don Camillo (SKY-Arts)

     

       Erich Maria Remark :  Im Westen Nichts Neues

  Mitten im Krieg, Angriff folgt auf Gegenangriff. Dabei wird Franz am Bein 
  verletzt. Jetzt erinnert er sich seinem Lehrer der sagte das sie eine Ver-
  antwortung vor Gott und Vaterland zu bernehmen htten und sie deshalb in 
  den Krieg ziehen sollen. Er erzhlte auch etwas von der berlegenheit der 
  deutschen Nation.
  Die Kompanie stellt sich an der Gulaschkanone an, aber der Koch will warten 
  bis alle da sind. Er wird aufgeklrt das schon alle da sind, da die Hlfte 
  im Kampf gestorben ist und so kann er die doppelte Portion fr alle brig-
  gebliebenen austeilen. Nach dem Essen ruhen sich die Kameraden auf der 
  Wiese aus und erzhlen ber die Zeit vor dem Krieg und diskutieren darber, 
  wer fr den Krieg verantwortlich sein knnte. Als sie im Lazarett das 
  ehemalige Sportass Kmerich besuchen sehen sie das sein Bein amputiert ist. 
  Kmerich stirbt als er in einem Gesprch mit Bumler verwickelt war. Als 
  Bumler dem Arzt vom Tod Kmerichs berichtet, reagiert dieser knallhart 
  und lt das Bett rumen da er es fr andere Verwundete braucht.
  Bumler erinnert sich an verschiedene Szenen die er mit Kmerich erlebt 
  hatte, z.B. als die Mutter Kmerichs ihn bat auf ihren Jungen aufzupassen 
  als sie in die Kriegsausbildung gingen. Auch erinnert er sich daran wie 
  begeistert sie von der Idee waren in den Krieg zu ziehen, wie ihn sein 
  Vater beneidete das sie in Frankreich mit wehenden Fahnen nach einem 
  kurzem Krieg einziehen wrden und daran wie sie Behn, der als einer der 
  Ersten starb, berredeten mit in den Krieg zu ziehen oder an die harte 
  Ausbildung unter Unteroffizier Himmelsto (Knochenarbeit, preu. Gehorsam). 
  Als sie nach der Ausbildung in den Krieg ziehen sehen sie wie Tote und Ver-
  letzte aus dem Zug herausgezogen werden. An der Front wurden sie durch 
  Katschinski begrt und er macht mit ihnen einen Rundgang an der Front, 
  wobei er ihnen die Wirkung der Waffen erklrt und ihnen zeigt, wie man 
  sich gegen sie verteidigen mu. Dabei geraten sie unter Beschu der 
  feindlichen Krfte. 
  Jetzt sind sie ein Jahr an der Front. Sie sehen die Rekruten bei einem 
  Gasangriff der Franzosen wie die Fliegen sterben. In den frontfreien Tagen 
  jagen sie Gnse und erleben wie leere Srge angeliefert werden. Dabei 
  verhhnen sie ihren ehemaligen Ausbilder Himmelsto.
  Als sie wieder an die Front gerufen werden, erlebt Bumler den langsamen 
  Tod eines von ihm schwer verwundeten Franzosen mit und er erkennt das die 
  Franzosen wie die Deutschen sind und das die Soldaten aller Lnder gleich 
  sind und das sie nur wegen Streitigkeiten der Oberen gegeneinander kmpfen 
  mssen.
  Spter erlebt er mit wie Wilhelm II. seine Soldaten besucht und Orden 
  streng nach einer Liste verteilt. Zurck in ihrem Quartier an der Front 
  diskutieren sie ber den Sinn des Krieges und warum er zustande kam. Die 
  Soldaten sind zu diesen Zeitpunkt im Schnitt 20 Jahre alt. In diesen Tagen 
  werden sie in einem besetztem franzsischen Dorf einquartiert, wo sie eine 
  Woche verbringen. Dort treffen sie sich mit franzsischen Mdchen, wobei 
  es nicht beim Essen bleibt ... .
  Als Bumler wegen einer Beinverletzung in ein kirchliches Krankenhaus 
  gebracht wird erlebt er wie Albert amputiert wird und Peter aus der ver-
  meintlichen Sterbekammer zurckkommt. Danach fhrt er 2 Wochen nach Hause 
  in den Erholungsurlaub. Als er ankommt erfhrt er von seiner Schwester, 
  da seine Mutter wahrscheinlich Krebs hat, aber sie wissen noch nichts 
  genaues. Als sein Vater ihn an den Stammtisch mitnehmen will, mchte Paul 
  keine Uniform anziehen. Am Stammtisch diskutieren Vaters Freunde klug-
  scheierisch ber moderne Kriegsfhrung und die Chance eines schnellen 
  Sieges ber die Franzosen. In diesem Urlaub berbringt er Kmerichs Mutter 
  die Nachricht vom Tod ihres Sohnes und besucht seine alten Lehrer der immer 
  noch seine Schler fr den Front-dienst werben will. Als er vorzeitig an 
  die Front zurckfhrt empfindet er diese als sein wirkliches zuhause und 
  dort erfhrt er eine Woche spter, da seine Mutter nach zweistndigem 
  Todeskampf gestorben ist. Dann erlebt er mit wie Katschinski nach 4 Jahren 
  Front an einer Beinverletzung stirbt, kurz darauf Tjaden an einem Kopf-
  schu stirbt, Himmelsto zu Tode kommt und Deterin spurlos verschwindet.
  Somit berlebten von der ehemaligen Schulklasse 2 Jungs, 13 starben und 
  vier sind vermisst.

  Fury

     

  THE TERMINATOR - RAMPAGE DEMO

  Also hier mal 'nen Comment zu obigenen kommerziellen Spiel. Es ist eine Art
  Doom Nachbildung, aber nur auf dem Niveau von Wolfenstein 3D. Zwar wird bei
  dem Spiel nicht auf Menschen geschossen (sehr gut!), aber auf alle Arten
  von Maschienen und Robotern, wie dem Terminator. Die Eingangsgfx ist ja 
  ganz gut, aber den Gameplay kann man total vergessen. Warum? Auf meinem
  486er (40) mit schneller VGA Karte von Spea Videoseven ruckelte das Teil 
  nur so vor sich hin. Mit schnellem umdrehen, wie bei Doom war nichts.
  Einzig die Roboter & Androiden hatten eine passable Geschwindigkeit.
  Vielleicht sollte das die (einzige?) Schwierigkeit an dem Spiel sein.
  Man rennt sonst ja nur durch leere Bros, ohne Tapete mit ab und zu mal
  einem Bild und ein paar Blutspritzern. Bin ja gespannt, ob sich die BPS fr
  dieses Spiel interessiert, wie bei Wolfenstein.
  Aber wenn, passierts ja auch erst in zwei Jahren und da sollte es Compis
  geben, die das Game in anstndiger Geschwindigkeit abspielen knnen :-)

  Gru Fury

     

                           Test von Vgacopy 6.0


  Das sehr beliebte Kopierprogramm Vgacopy geht jetzt in die sechste Runde.
  Da es jede Menge Kopierprogramme gibt, schreibe ich jetzt mal 'nen 
  kleinen Test. Am besten ich fange am Anfang an. Nach dem man Vgacopy 
  gestartet hat, mu man erst einmal eine fnfstellige Nummer eingeben, die 
  sich immer ndert. Diese fnfstellige Zahlenkombination hat den alten 
  Coundown beim Programmstart ersetzt. Das optische Erscheinungsbild hat 
  sich kaum verndert. Es wird immer noch die installierte Hardware in 
  einem Kasten angezeigt. Die Icons haben einige neue Bilder verpasst 
  bekommen. Ebenfalls bernommen wurde die Untersttzung fr den MCAFEE 
  Virenscanner/cleaner und die Untersttzung der Soundblaster zur Ausgabe 
  von Samples. 
  Nun zu den Neuerungen. In dieser Version wird nun endlich XMS-Speicher 
  genutzt, so das nicht immer die lahme Festplatte behmht werden mu. Das 
  einlesen einer 3,5 Zoll HD Disx (auf 1440 kB formatiert) geht in 
  ca. 36 sek. von statten. Schreiben auf eine Disx selbigen Formates 
  dauert ungefhr genauso lange. Wenn man auf eine Disx schreiben will und 
  die FORMAT und die VERIFY Optionen angeschaltet sind, so dauert das 
  ungefhr 2 min 9 sek. Neu an Vgacopy ist auch die Mglichkeit Disketten 
  einzulesen und diese dann auf der Festplatte zu speichern. Da die 
  Festplatte ber eine relativ hohe Datenbertragungsrate verfgt, kann 
  man diese Dateien dann sehr schnell wieder einlesen und auf Disketten 
  kopieren. Diese funktion empfinde ich besonders fr Friendship-Aktionen 
  als sehr sinnvoll.
  Mit der Anleitung geht Vgacopy komplett neue Wege: Wenn man ein Handbuch 
  haben mchte, so mu man sich dies in einem Buchladen zum Preis knapp 
  10 Kieselsteinen kaufen.
  Meiner Meinung nach ist Vgacopy das beste derzeit verfgbare Kopier-
  programm. Es ist schnell und universell einsetzbar.
  Wer es haben will, schickt mir eine Disx und Rckporto (Adresse steht 
  in der ADDYS Rubrik). Es wre nett, wenn auf der Disx bereits etwas 
  drauf wre.

  IMPULSE

     

                             PAGAN
                          ULTIMA VIII

 PAGAN ist das neuste Rollenspiel (darauf werde ich noch zurckkommen)
 von der allseits bekannten Firma Origin. Obwohl es eigentlich der 
 Nachfolger von ULTIMA VII sein sollte hat es mit dem Vorgnger nicht 
 viel gemein; so wurde zum Beispiel aus der Vogelpespektive eine iso-
 metrische Ansicht, und auerdem keucht und fleucht der Avatar alleine 
 ohne Iolo und Shamino ( der ja im letzten Teil von uns ging ) durch 
 die erstaunlich detailreiche Gegend.
 
 
 Zur Story 
 =========
 
 PAGAN ist die letzte verbleibende Insel eines einst groen Weltreiches, das 
 durch den Kampf von bernatrlichen Wesen zerstrt worden ist. In dem Kampf 
 kmpften vier Titanen der Elemente gegen den sogenanten ZERSTRER. 
 rsprnglich herrschten auf Pagan die alten Gtter der drei Emotionen Liebe, 
 Ha und Gleichgltigkeit. Die Anhnger dieser Gtter nannte man Zealanen.
 Die Macht der Gtter richtete sich nach der Zahl der Anhnger.Die Zealanen 
 waren primitive Humanoiden bis zu dem Tag Als die Nachricht vom Wchter 
 die Runde machte.Die bevlkerung spaltete sich in die Zealanen und Paganen. 
 Die Paganen dienten den Titanen der Erde, der Luft, des Feuers und des 
 Windes. Der Titan der Erde, Lithos, auch manchmal Bergknig genannt, 
 herrscht ber die Erde, und alles was dazu gehrt. 
 In alter Zeit schloen die Paganen einen Bund mit Lithos, in dem beschlossen 
 wurde, da Lithos die Erdbeben beendete, die Paganen dafr Lithos ihre Toten 
 bergaben. Stellos, die Titanin der Luft herrscht ber Wind und Luft im 
 allgemeinen. Die Anhnger von Stellos besitzen die Fhigkeit, zu heilen und 
 wiederzubeleben. Dies macht sie zu einer der angesehensten Berufsgruppen auf 
 Pagan. Pyros, der ber das Feuer herrscht, wurde von fnf Theurgisten 
 eingeschlossen. Diese grndeten dann die Gruppe der Hexer und herrschen 
 seitdem ber die Macht des Feuers und ber die Dmonen. Die letzte Titanin
 schlielich, Hydros, die Titanin des Wassers, besitzt die Macht ber
 das Wetter und das Meer. Sie regiert durch die Gezeitenfrstin Mordea
 die Stadt Tenebrae.  

 All diese Titanen beherrschen einen Teil von Pagan und haben jeweils
 einen Gesandten der ber die anderen Anhnger befiehlt.

 
 Zum Gameplay
 ============

 Der Avatar ist fast ausschlielich mit der Maus zu steuern, was Anfangs
 fr den Anfnger etwas schwer fllt. Mit einiger bung geht sie aber 
 flott von der Maus. Die Kmpfe werden ebenfalls mit der Maus gefhrt,
 allerdings in einem anderen Stil als die reine Bewegung. Im groen
 und ganzen erinnert die Steuerung eher an ein Adventure von Sierra als
 an ein Rollenspiel. Man knnte Ultima VIII auf den ersten Blick als
 Halb-Rollenspiel bezeichnen. Auch wenn man nher hinsieht, verschwindet
 dieser Eindruck nicht ganz. Man hat im Gegensatz zu "reinen" Rollen-
 spielen nur einen Charakter zur Verfgung. Aber der Rtselteil ist doch
 einem Rollenspiel angemessen. Durch die Kmpfe kommt noch etwas Action
 in das Spiel. Das Magiesystem ist ausgefeilt und die Zaubersprche
 sind ein grafischer Genu. Der Sound ist das Beste was ich bis jetzt 
 gehrt haben. Vor allem die stndig wechselnde (dem jeweiligen Ort
 angepasste) Begleitung ist ein groer Pluspunkt des Spiels. Obwohl
 dieses Spiel aus den USA kommt, sind viele grafische und verbale Gags
 zu besteunen, was nicht zuletzt auf das Konto des bersetzers Rolf W.
 Busch geht. Die Grafik ist sehr detailreich aber trotzem bersichtlich.
 Das Scrolling ist aber erst ab einem 486DX/40 VLB ruckelfrei. Die Bewegung 
 des Avatars sin in ca. 1500 Animatiossequenzen zerlegt. Das bewirkt
 eine unglaubliche Feinheit in seinen Bewegungsablufen.


 RATING
 ======

 SFX: 93.5%
 GFX: 88.5%
 FUN: 90%

 Hans-Georg Schlegel

     

AliaZ:
 
Ich kann mich Deiner Meinung ber die neue MeatLoaf-LP nicht so ganz an-
schlieen. Ich wei, da jeder seine eigene Meinung haben sollte, und 
mchte deshalb hier noch mal eine zweite (meine) Meinung ber die LP dar-
legen.

Ich denke das diese LP/MC/CD das Beste ist, was mir im letzten halben
Jahr in das Tapedeck gekommen ist. Abgesehen von der Tatsache, da ich
von Meatloaf eigentlich nur aus der Rocky Horror Picture Show gehrt hab,
erwartete ich eigentlich eher ein Album, da "hrter" ist. Nach dem
ersten Hren war ich aber berrascht. Unangenehm ber die lnge von "I'd
Do Anything For Love" (cooler Song, aber 12 Minuten knnen so lang sein...).
Und (relativ) angehnehm von dem Rest der Scheibe. Richtig negativ ist mir
eigentlich nur der zweite Titel ("Life Is A Lemon And I Want My Money Back")
aufgefallen. Der Rest ist eine Mischung aus HardRock und Balladen, die
(fr meinen Geschmack) genau richtig ist. Ich will mir hier eine weitere
Bewertung aller Titel sparen und nur meine Liebligstrack nennen:
"Everything Louder Than Everything Else". Das Teil ist oberaffenscharf. Ich
wrde mich nicht wundern, wenn es den Erfolg von "I'd Do ..." wiederholen
knnte.

ULLIX

     

--> An Alle


  Ein Test aus der Serie - SPITZENGAMES FR WENIG GELD - nur noch 29,90 DM
  In dieser Reihe stelle ich Euch kommerzielle Spiele vor, die zwar nicht
  mehr ganz neu, jetzt aber preiswert zu bekommen sind und allemal ihr Geld
  wert sind. Bereits erschienen sind die Vorstellungen der Spiele
                       . SUMMER CHALLENGE im Platinum 6 
                       . KGB              im Platinum 8  
                                  Heute:


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  Heute will ich Euch ein weiteres Spiel unter dem Titel Spitzengames fr
  wenig Geld vorstellen. Sicher kennt der eine oder andere das Spiel schon,
  aber fr diejenigen, die sowohl sparsam mit dem Geldbeutel umgehen mssen
  und auerdem keine Raubkopien nutzen (und das macht doch hoffentlich 
  niemand von Euch!), ist es sicher ganz interessant. Das
  Kuriose an der heutigen Vorstellung ist, da es dieses Spiel zur Zeit
  tatschlich noch fr 129,- Mark bei uns im Kaufhof gibt. Ich habe es
  bei der mehr oder minder berhmten Pearl Agency fr ganze 100 Mcken
  billiger bekommen. Ein Beispiel, wie Marktbeobachtung sparen hilft (da
  spricht der BWL-Studi aus mir).

  MICROPROSE, bekannt fr seine Flug- und anderen Simulationen, hat sich 
  hier mal auf ein ganz anderes Pflaster gewagt und versetzt Euch in 
  die "Haut" eines SPECIAL FORCES-Kommandeurs.

  Zuerst stellt Ihr in verschiedenen Mens Euer Team zusammmen.
  Nach der Benennung des Teams ("DAGO's HEROES", "MAMI's KILLERS")
  wird das Schwierigkeitsniveau eingestellt. Das reicht von eigenen super
  ausgebildeten Soldaten und Feinden auf Anfngerniveau bis hin zu gegne-
  rischen Elitetruppen. Je nachdem werden Eure Einstze erschwert, indem
  das Operationsziel zum Beispiel zu Beginn der Mission unbekannt ist u.s.w.

  Jetzt beginnt die Auswahl des Operationszieles. Aus einem Karteischrank
  zieht ihr eine Akte mit den anliegenden "Aufgaben". Unterteilt sind die
  Missionen in Klimagebiete wie Arktisch, Wste oder Dschungel.
  Nun ist die Mission zu whlen. Zur Verfgung stehen Missionen wie das
  Befreien von POW's (Kriegsgefangenen) aus der Hand des Feindes, das
  Zerstren feindlicher Stellungen, aber auch das Anbringen von Laser-Ziel-
  sytemen an Drogenfeldern, damit diese durch die Luftwaffe aufgesprt
  werden knnen.
  
  Danach geht es an die Auswahl der Teammitglieder. Acht mehr oder weniger
  schreckerregende Charaktere stehen zur Verfgung, die je nachdem besondere
  Spezialkenntnisse haben. Aus diesen stellt ihr ein Team von bis zu vier
  Leuten zusammen, die mit Tarnnamen versehen werden.Ohne sowas lufts
  halt nicht.

  Im nchsten Men ist entsprechend des Operationszieles die Bewaffnung und
  Ausrstung des Teams zu organisieren. Die Wahl zwischen den verschiedenen
  Waffentypen fllt schwer, ist aber fr den Erfolg der Mission entscheidend.
  Die Anzahl der Waffen ist limitiert, schlielich kann auch ein SPECIAL
  FORCES Mann nicht unbegrenzt Feldgepck rumschleppen.

  Danach geht es ab in den Einsatz. Ein Hubschrauber bringt das Team an
  den Einsatzort, wobei der Absetzpunkt teilweise selber zu whlen ist.
  Nach der (hoffentlich) erfolgreichen Landung des Teams wird auf einem
  nach allen Seiten scrollenden Bildschirm Euer Team von der Draufsicht aus
  gezeigt. Je nach Wunsch knnt ihr einzelne Teammitglieder steuern, diese
  Aufgaben ausfhren oder schieen lassen, oder aber auch im Formations-
  modus die anderen fhren (dieses Modell wurde offensichtlich spter fr
  SYNDICATE bernommen und ausgebaut). Dabei ist es gar nicht so leicht, den
  berblick zu behalten, da manche Figuren sehr eigenstndig handeln und
  loslaufen. Auch das Missionsziel kann beweglich sein und seine Position
  ndern, wenn es sich um einen Menschen handelt.
  
  Alles in allem gar nicht so einfach, die Missionen zu erfllen. Hilfe
  bekommt man auf Wunsch durch eine groe bersichtskarte, die sich einblen-
  den lt und einen elektronischen Geheimdienstbericht ber die Lage der
  Gegner.

  Nach erfolgreicher Erledigung der Mission ist die Truppe zum Landeort 
  zurckzubringen und wird per Hubschrauber evakuiert oder der Heli kommt
  direkt zum Einsatzort, wenn Gefangene zu befreien sind.
  Bei jedem Einsatz knnen Eure Leute gettet oder gefangen werden. Gefangen-
  schaft bedeutet, da eure nchste Aufgabe darin bestehen kann, Eure
  Leute wieder zu befreien.

  Nach der Rckkehr in den Sttzpunkt ist eine entsprechende Auswertung 
  des Einsatzes vorgesehen, in der ber den Erfolg oder Misserfolg ent-
  schieden wird. Bei erfolgreichen Einstzen knnt ihr eure besten Leute
  befrdern oder mit Medaillen behngen (wollte ich schon immer mal machen).

  Danach geht es gleich in den nchsten Einsatz. Ja, das Leben bei den
  SPECIAL FORCES ist nicht leicht...

  Trotz des militaristischen Hintergrundes ist das Spiel interessant und
  macht lange Spa. Das Handbuch ist recht dnn, aber ausreichend informa-
  tiv. Die Kopierschutzabfrage besteht in einer Handbuchabfrage, ist aber
  ertrglich.

  Also, eine echte Empfehlung fr den (Schreibtisch)-Strategen und den, der
  immer schon mal ein Grnes Barrett tragen wollte und Filme wie "Die
  Wildgnse sind gelandet" mag. Blut fliet brigens keines, die getroffenen
  Feinde verschwinden einfach vom Bildschirm, so da ihr auch euren kleinen
  Bruder mal ber Eure Schulter auf den Monitor blicken lassen knnt.
  (Beschwert Euch dann aber nicht, wenn er partout zu Weihnachten einen
  Panzer will). Also, mit anderen Worten, ber den ethischen Hintergrund
  von Kriegsspielen wollen wir halt nicht weiter reden.
  Aber wer Realitt von Spiel trennen kann, bekommt von MICROPROSE ein 
  interessantes, gut gemachtes und actionreiches Spiel geliefert.

  Und das, wie anfangs erwhnt, inzwischen (fast) zum Sharewarepreis.
  Achtung, das Spiel setzt zumindest grundlegende Englisch-Kenntnisse 
  oder ein Wrterbuch Englisch-Deutsch voraus!

  

  >>>"Captain Cobra" DAGO

     

--> An Alle

 PC-RECHT 3/94 Das private PC-Rechtsmagazin auf Disk 

 Eine prima Idee, den von Rechtsvorschriften und juristic Quark gestreten
 Computerusern ein Rechtsmagazin in die Hand oder besser in das Laufwerk
 zu drcken. PC-RECHT ist keine PD oder Shareware, sondern wird nur als
 registrierte Version direkt versandt, dies allerdings zu einem so moderaten
 Preis, da sich die Anschaffung wirklich lohnt.
 (Der Autor macht sich sogar die Mhe, Euren Namen und Adresse in das
 Programm einzufgen und nicht nur eine schlichte Registriernummer zu ver-
 geben :-))
 PC-RECHT enthlt ein juristisches Lexikon, das vermutlich in den nchsten
 Ausgaben erweitert wird, eine Sammlung von Urteilen zum Computerrecht,
 die Beantwortung von Fragen und nicht zuletzt einige Mustervertrge als 
 txt-file.
 PC-RECHT ist brigens als interaktives Magazin geplant, das heit, es
 sind Beitrge oder auch Fragen der User willkommen.
 
 Zur Zeit gibt es die Ausgabe 3/94.
 Die nchste Ausgabe ist Ende Juni erhltlich, und ein regelmiges Er-
 scheinen ist wohl geplant.

 PC-RECHT gibt es fr 8,-DM inkl.Disk und Verpackung oder fr 5,-DM, wenn
 Ihr eine formatierte Disk und einen wiederverwendbaren Rckumschlag schickt. 
 (Das Geld in Briefmarken oder bar schicken).

 Die Adresse lautet: Frank Mller
                     Querfurter Strae 28/30
                     06246 Bad Lauchstdt

                     Tel./Fax 034635/20239
 
 Fr die, die das jetzt nicht mitschreiben oder ausdrucken (prima Sache, die
 Druckfunktion seit dem letzten Platinum!) will, der genannte Frank hat auch
 eine diesbezgliche Annonce im c-f stehen.

 Der Zeitraum zwischen Bestellung und Zugang des Rechtsmagazins war bei
 mir allerdings sehr lang (mehrere Wochen). Ich wei nicht, ob das immer 
 so ist. Also keine Angst, da das Geld verloren ist, wenn es etwas lnger
 dauert. Gut Ding mu Weile haben. Und bei Rechtsangelegenheiten dauert
 die Weile gewhnlich etwas lnger...

 >>>DAGO
 
     

  BATTLE ISLAND 2 
  
  Nachdem ich mich von ca. 120.- DM getrennt habe werfe ich erste Blicke in 
  die Box von BATTLE ISLAND 2. Erstmal berrascht mich ein Roman der da bei 
  liegt! Genauergesagt handelt es sich hier um "BATTLE ISLAND Saga - Eine 
  Welt Im Aufbruch" von Stefan Piasecki  (317 Seiten) Leider hab ich im
  Moment keine Zeit da ich gerade mit Han,Luke & Leia die Abenteuer direkt
  nach dem 3ten Film erleben (STAR WARS-Der Packt von Bakura) ansonsten 
  wrde ich gleich mal ein Buchtest dazu machen. Das dann also spter!!
  Ein kleines Heft mit dem Titel Waffensysteme stellt 51 Einheiten dar,die
  man auch dringend bentigt. Diese Einheiten reichen ber Kampfroboter,
  Verschiede Panzer,mehrere Schienengeschtze,Flugzeugtrger,Flugzeuge,
  Helikopter,Schwimmende Reperatureinheiten,U-Boote,Schiffe,Geschtztrme,
  Minen & Radarstellungen u.s.w.!
  Ein 67 Seiten dickes Handbuch das keine Zweifel ber irgendetwas 
  offenlsst! Und natrlich die Disx (5 Stck im ganzen) die auf der 
  Harddisk dann ca.12 MB bentigen!!!!
  Der groe Spass geht natrlich erst im Spiel lo,besonders fr die,die 
  meinen sie bruchten keine Anleitung lesen da sie die anderen Teile schon
  kennen! Was glaubt ich was die fr Augen machen wenn ihre Panzer pltzlich
  liegenbleiben weil das Benzin alle ist? Oder wenn die 9mm MGs der 
  Kampfroboter anfangen leer zu klicken weil keine Munition mehr da ist ???
  Dumm das,gell !!! Das Spiel wimmelt nur so von Genialen Ideen! Die Grafik
  hat sich seit Historyline wesentlich verbessert! Weitere Punkte sind zum
  Beispiel das Wetter oder das man das Spiel auch mit bis zu Sieben Spielern
  spielen kann. Man kann sich auch miteinander verbnden. Leider hab ich 
  noch keine Runde mit mehreren Spielern gespielt aber wer Historyline kennt
  ist sich im klaren das man hier etliche Stunden verbringen kann.
  Fazit:Fr Strategie Fans ist BI2 auf jedenfall unentberlich !!!
        Alle anderen sollten sich das Teil mindestens mal ansehen !!!

  FREE FALL

     

  FOXBOX - Das erste Digitale Trendmagazin von Schwbisch Hall

  Ein Wunder wie man ca. 10 MB auf nur 2 1,44MB Disx bekommt!!! Aber das ist
  leider auch schon das einzige was vorteilhaft in diesem Mag ist !
  Erstens gibt es nur extrem wenige Rubriken die jeweils nur mit einem  
  Thema gefllt sind ! Das Mag besteht nur aus zusammengeschnittenen Bildern
  und extrem schlechten Zusatzefekten. Die Bilder sind schlecht bis mittel-
  mig !!! Die erste Ausgabe war/ist Umsonst. Ab der nchsten soll es 5 DM
  kosten! Was eindeutig zuviel ist, wenn das Mag nicht besser wird.
  Wie gut das es Platinum, Blackmail & Skyline gibt !!! 

  FREE FALL

     

=-> Diese Story habe ich in einem riesigen Berg uralter c't-Hefte gefunden,
                     genauer Ausgabe 9/1992 <-=


                               Josella Playton
            D   E   R       N   E   U   E       H   O   R   L   A
                               ---------------
                                   Teil 1


Ich kann nichts versprechen. Vorfhreffekt, Du weit schon. Es passiert auch
nicht regelmig. Meistens spt am Abend oder mitten in der Nacht, wenn man
allein ist. Vielleicht ist man dann auch besonders anfllig fr solche
Dinge.

Nein, nein! Du kannst mir glauben, da ich kein Mystiker bin. Spiritistische
Sitzungen sind nichts fr mich. Ich habe ein gesundes, physikalisches Welt-
bild. Ich glaube nicht an solche Sachen.

Also hier steht die Maschine. Oder sagen wir, er: Quasimodo. So heit er.
Wenn er aktiviert ist.

Die Hardware ist nichts Geheimnisvollen. Eine 64_000_800-CPU. 64 Bit Adre-
raum. Bestckt mit vier Terabyte. Virtuell natrlich mehr. Da ist die op-
tische Platte. Den vollen virtuellen Speicher von 2 hoch 64 Bit kann ich
Dir natrlich nicht vorfhren - Du kennst ja unsere Gehlter.

Das reicht natrlich immer noch nicht, um ein Netz wirkungsvoll zu simu-
lieren, auch wenn die CPU auf ihren On-Chip-Speicher mit 4 Gigahertz zu-
greifen kann. Deshalb ist da noch eine NN-Prozessorkarte. Die bringt die
Musik rein. Was auch das Teuerste.

Setz Dich da drben hin. Ich mu etwas ausholen. Kaffee oder Tee? Es gibt
nur Kaffee. Was darf es also sein?

Angefangen hat das Ganze eigentlich vor acht Jahren. Damals habe ich ein-
gesehen, da ich mich von Martina trennen mu. Das ist nichts, eine Frau,
die ganz genau dieselben Hobbies hat wie man selber, auch wenn sie nicht
zu den Frauen gehrte, die permanent eingeschnappt sind, weil die Welt
sie nicht auf Hnden trgt. Nein, in der Richtung htte ich nichts zu
klagen. Aber ... na ja.

Wir hatten damals beide diesen - ich komm jetzt nicht auf den Namen. Du
weit schon, diese Spielhallenfirma, die dann auch Computer hergestellt
hat. Mit dem Bo, der so aussieht wie ein Mafia-Pate. Genau, der.

Erst habe ich mein Textsystem verfeinert, um mit dem Briefschreiben an
den Wochenenden, an denen wir uns nicht gesehen haben, nicht so viel
Arbeit zu haben. Textbausteine und so. Stochastisch aneinandergereiht.
Dann gesteuert durch eine Inhaltsanalyse der eingehenden Briefe. Das
funktionierte so hnlich wie das bekannte ELIZA-Programm, nur besser.

Weit Du, was sie gemacht hat? Ganz genau dasselbe! Ich habe mir einge-
bildet, da sie sich fr die Computerei nur deshalb interessiert, weil
sie damit mehr in meine Welt eindringen kann. Dachte, eigentlich in-
teressiert es sie ja nicht. Denkste. Kommt selten genug vor, aber wenn
eine Frau mal technische Interessen hat, dann artet das in Fanatismus
aus! Zeitweise wenigstens.

Ich habe es damals nicht gewut. Aber das Programmieren hat Spa gemacht.
Die Fortschritte kamen tglich. Natrlich wurde schon bald ein leistungs-
fhiger Rechner fllig.

Ja, unsere Beziehung ist dann natrlich immer mehr abgekhlt. Wir sahen
uns ja immer weniger. Es wurde notwendig, da das Textsystem die einge-
henden Briefe mglichst selbststndig analysierte und neue verfate.
Also, mit anderen Worten, wir bauten Ausrede-Generatoren. Natrlich stieen
wir bald an Grenzen.

Wie weit Martina gekommen ist, wei ich nicht. Sie mu in etwa Schritt ge-
halten haben. Am Anfang jedenfalls. Ich jedenfalls entschlo mich, ein
Semantisches Netz aus Begriffen aufzubauen und diese, entsprechende den
Relationen in der wirklichen Welt zu vernetzen. Dieser Netzsimulator
sollte dann das Textsystem untersttzen, realistische, aber gelegentlich
unprzise Zusammenhnge erlutern, so, wie Menschen es auch tun.

Das Ganze war also eine riesige, vernetzte Datenstruktur im Speicher. Das
war noch relativ einfach, programmtechnisch. Aber es muten Mechanismen
eingebaut werden, um eine Art Lust-Schmerz-Unterscheidung zu realisieren
 - erst das brachte richtig Selbststndigkeit ins System. Gesteuerte
Lernfhigkeit, Du weit schon. Kein Lernen ohne ein Erfolgskriterium.

Und dann war auch die Fhigkeit ntig, sich auf gewisse 'Assoziations-
ketten' zu konzentrieren - gar nicht so einfach. Der Moderator des Geistes.
Ich verwendete einige sehr heuristische Algorithmen.

Der Simulator wurde qulend langsam, nachdem ich in endlosen Sitzungen
und in einfachen Stzen die alltglichen Relationen eingetippt hatte.
Nachts ist es dunkel, ein Stein ist schwer und grau, und man kann damit
werfen, beworfen werden tut weh, und das Bse in der Welt steckt in so all-
tglichen Dingen wie Unfllen, Krankheit, Verbrechen und Einkommensteuer.
Das Netz lernte. Und ich mute mich nach der ersten hardwaremigen Unter-
sttzung fr Netzoperationen umsehen.

Karten fr Neuronale Netze gab es schon. Ich bildete gewissermaen einen
einzigen Semantischen Knoten auf ein einziges Neuron ab. Nur so war es
annhernd mglich, ein so groes Bedeutungsnetz aufzubauen, wie es dem
High-Level-Bewutsein des Menschen entspricht. Es war mit natrlich nicht
mglich, Begriffe nichtlokalisiert in das Netz einzubauen, so, wie das
menschliche Gehirn es macht. Jedenfalls nicht die primren Begriffe, die
ich selbst in das Netz eingab.

Die Briefe des Systems wurden zunehmend realistischer, und selbstver-
stndlich lernte es seinerseits auch aus Briefen Martinas. Schon lngst
waren wir bereingekommen, die Briefe gleich auf Disketten auszutauschen.

Was? Nein, auf Disketten. Modem war mir unheimlich. Immer, wenn irgendwo
mal wieder eine illegale Hack-Aktion bekannt geworden war, pflegten die
Behrden alle Modembesitzer heimzusuchen. Das ist im Laufe der Jahre ja
immer schlimmer geworden. Der Hacker ist ja an allem schuld. Universal-
Ausrede fr alle Software-Hersteller und Rechenzentrums-Betreiber, um ei-
genes Versagen zu entschuldigen. Nein nein, da habe ich von Anfang an
drauf bestanden: Wir tauschen Daten nur auf Disketten aus. Ein Modem
kommt mir nicht ins Haus.

Ich hatte schon lngst die Idee, da das System nicht nur einige ueren
Eigenschaften eines arbeitenden Bewutseins simulierte, sondern tat-
schlich Bewutsein besa. Lngst war es mir nicht mehr mglich,
genau nachzuvollziehen, warum das System diese oder jene Aussage machte
oder etwas Bestimmtes an Martina schrieb. Es gelang mir, ein sehr zentra-
les Symbol zu generieren, das semantische Verbindungen zu fast allen Kon-
texten hatte. Das Symbol 'ich'. Der Namenszug "Quasimodo" wurde damit ver-
knpft. Seit der Zeit, warscheinlich, wei Quasimodo, da er IST und da
er diesen Namen trgt.

Ich glaube, zu der Zeit war ich schon weiter gekommen als sonst irgend
jemand auf der Welt, der sich mit Groen Neuronalen Netzen oder Groen
Semantischen Netzen beschftigt. Ich arbeitete vllig allein. Heuristisch
und nur von fanatischer Motivation getrieben.

Meinen Job betrieb ich praktisch nur noch nebenbei, des regelmigen Ge-
halts wegen. Du kennst ja unsere werten Arbeitgeber. Solche fortgeschrit-
tenen Konzepte im Dienst zu verfolgen war und ist vllig unmglich. Es gab
da Abteilungen, die sich mit knstlichem Sehen beschftigen. Die machen
so kleine Perceptrons, und was da sonst noch auf dem Ideen-Markt der KI
ist. Ich stellte ein Versetzungsgesuch, um da mitzutun. Aber Du kennst
ja das Kopfzahldenken manchen Laboratoriumsleiter. Da war nichts zu ma-
chen. Seither programmiere ich in Beamtenmentalitt in unserem Projekt
weiter. Denken tu ich in der Freizeit.

So ein System wie Quasimodo wre bei uns ein Projekt von zwanzig Mann-
jahren. Vielleicht htten wir es auch gar nicht geschafft. Auf jeden
Fall htte es einige Dutzend nichtssagende Verffentlichungen gegeben,
und einige Konferenzbeitrge. Institutionalisierte Profilierungssucht.
Aber wirkliche Wissenschaft - nein. Quasimodo wre dabei nicht ent-
standen.

                        ....Fortsetzung folgt....

AliaZ

     

  TOPSHOTS on CD

  Diese CD beinhaltet je ein Orginal Spiel und zustzlich ca.400 MB 
  Shareware.Ich habe mir die CD mit dem Orginalspiel SPIRIT of ADVENTURE 
  (dt.) fr ca.30 DM beim Kaufhof in Stuttgart gekauft. Als weitere Spiele 
  wurden noch Rings of Medusa,Block Out,Invest & Transworld gesichtet! 
  (Wieviel es insgesamt gibt war nicht in Erfahrung zu bringen!) Ich denke 
  das ich ber die Komerziellen Spiele keine weiteren Worte verlieren mu, 
  da sie alle mehr oder weniger bekannt sind. Jedes dieser Spiele wurde zu 
  seinem Zeitpunkt hochgelobt! (Da ich die oben aufgefhrten alle kenne,kann 
  ich sagen:ZURECHT!!) Nun kommen wir zu der Shareware: Das Extra umfast wie
  schon gesagt ca.400 MB das beinhaltet (auf der CD mit SPIRIT of ADVENTURE) 
  -   90 SVGA-Grafiken 
                        (Hunde,Katzen,Autos,gyptische Artefakte & Turkische
                         Ruinen bilden die Hhepunkte. Qualitt Sehr Gut,
                         Motiv Geschmackssache! BMP & GIF !)
  - 1000 Shareware Spiele fr Dos & Windows 
                        (Leider sind die Spiele sehr unbersichtlich in 
                         hunderten von Subdirectorys geordnet! Und sie sind 
                         nicht sonderlich Aktuell,aber akzeptierbar)
  -  100 Windows-Utilitis und Anwendungen
                        (Nichts was ich brauchen knnte,aber ich arbeite so
                         wenig wie mglich mit Windows. Wer sich fr Windows
                         interesiert findet hier bestimmt einiges 
                         brauchbares)
  -  100 ATM und TrueType Schriften
                        (Sind halt ein paar andere Schriften! Was kann man  
                         dazu sagen? Nun vielleicht das wenn ihr sie wollt,
                         ihr mir 2 Disx (1,4MB) schicken knnt !!!) 
                         
  Ein eindeutiges Minus ist noch anzumerken: es gibt leider keinen
  bersichtstext in dem smtliche Subdirectorys und Files beschrieben sind !
  
  Was ich auch nicht beschwren kann ist, das auf jeder TOPSHOTS CD 
  unterschiedliche Shareware drauf ist! Wer auch so ein Teil hat kann sich 
  ja mal mit mir in Verbindung setzen um eben das zu ergrnden!
  
  Fazit:Ich, als Adventure-Fan, hab ein Super Spiel fr nur 30.- DM bekommen 
        und zustzlich noch ein bischen Ware fr meine SW/PD Sammlung  !!!!!

  FREE FALL

     
